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Dienstag, 16. Januar 2018

[ #jugendarbeit ] Open Air: Rezepte ohne Alkohol für die Grillparty


Information für Jugendliche zum Thema Feste und Feiern.

Der GUT DRAUF-Tipp zum Thema Feste & Feiern richtet sich an 12-16jährige Jugendliche. Neben Infos über Energydrinks und Alkopops erfährt hier man alles über die perfekte Grillparty: Eine Checkliste für den Einkauf und Rezepte für alkoholfreie Cocktails lassen jede Party gelingen.

Diese Broschüre der BZga (deutsche Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) ist inszwischen vergriffen und nicht mehr bestellbar, eine Neuauflage ist nicht vorgesehen. Die Broschüre ist jedoch hier im Archiv weiterhin als PDF-Dokument zur Verfügung.

Bitte beachte, dass die Inhalte von Archivpublikationen möglicherweise nicht mehr in vollem Umfang dem heutigen Wissensstand oder der aktuellen Rechtslage entsprechen. Thema und Anliegen bleiben allerdings aktueller denn je.

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Sonntag, 27. August 2017

[ #jugend ] Interkulturelle Wanderung 2017

In diesem Jahr veranstaltet die Offene Jugendarbeit Lustenau gemeinsam mit der Naturfreundejugend Vorarlberg und den Offenen Jugendarbeiten Dornbirn, Feldkirch, Bludenz sowie „welcome.zu.flucht“, aufgrund der Zuwanderungssituation in Vorarlberg sowie den neuen gesellschaftlichen Herausforderungen in den kommenden Jahren, eine besondere Wanderung.

Diese Wanderung ist eine präventive Maßnahme um Radikalisierungstendenzen entgegenzuwirken. Wir werden mit ca. 40 bis 70 jungen Menschen aus unterschiedlichen soziokulturellen und sozioökonomischen Hintergründen eine interkulturelle Wanderung mit musikalischer Begleitung und kulinarischen Leckerbissen von Samstag, 16.09.2017 bis Sonntag, 17.09.2017 durchführen.

Ziel dieser Wanderung ist es, Vorurteile gegenüber anderen Kulturen abzubauen, neue Freundschaften zu schließen und das Erlebnis eines Miteinanders zu zelebrieren.

Weshalb eine interkulturelle Wanderung? Wir sind der Ansicht, dass wir in einer globalisierten Welt leben, in welcher interkulturelle Kompetenzen absolut unerlässlich sind. Dieser Umstand verlangt von allen Beteiligten diverse Fähigkeiten:
sich auf etwas Neues einlassen zu können, eigene Überzeugungen, Positionen und Ressentiments kritisch zu hinterfragen, die Perspektive anderer Menschen(gruppen) übernehmen zu können, sich rassistische und eurozentrische Stereotypen und Klischees bewusst zu machen, zwischenmenschliches agieren, Solidarisierung mit marginalisierten Gruppierungen und Zivilcourage zu entwickeln, Kontroversen konstruktiv zu diskutieren und sich parallel gewahr zu werden, dass Missverständnisse oder Konflikte nicht immer einen kulturellen Ursprung haben müssen.

Häufig wird Interkulturalität als eine harmonische Koexistenz von einheimischen und zugewanderten Menschen verstanden. Hier wird implizit von einer (fiktiven) Mehrheitskultur und von einer (ebenso fiktiven) Migranten- oder Minderheitskultur ausgegangen, welche als gegensätzliche und unveränderliche Pole begriffen werden. In dieser Logik wird Jugendlichen aus Migrationsverhältnissen häufig unwillentlich eine gewisse „Herkunftskultur“ unterstellt, auch wenn ihnen diese Realität im Wesentlichen fremd ist. Diese Betrachtungsweise begünstigt die Tendenz, Kinder bzw. Jugendliche mit einem so genannten Migrationshintergrund als VertreterInnen einer spezifischen Kultur und nicht als autarke Persönlichkeiten zu betrachten und zu behandeln und ihre vermeintliche Andersartigkeit – durchaus in positiver Absicht – zu unterstreichen.

Wir starten um 11 Uhr von der Talstation der Karrenseilbahn Dornbirn. Wir fahren mit der Gondel

nach oben zur Bergstation und wandern von dort zur Emser Hütte (Schutzhütte der Naturfreunde auf 1.298 Meter). Auf dem Weg gibt es diverse Stationen, wo Musiker unterschiedlicher Nationen und kultureller Hintergründe jeweils einen Beitrag gestalten (unplugged) und kulinarische Leckerbissen der jeweiligen Kultur angeboten werden. Auf dem Weg werden wir Erläuterungen zur Natur und Region von den Naturfreunden sowie der Naturfreundejugend erhalten.

Nach ca. 3 bis 4 solcher Stationen erwartet die TeilnehmerInnen bei der Emser Hütte ein interkulturelles Fest der Begegnung bei gruppendynamischen Spielen, Musik und Lagerfeuer. Für Kletterinteressierte besteht noch die Möglichkeit, unter professioneller Anleitung zweier Funktionäre der Naturfreundejugend, im Alpinklettergarten „Löwenzähne“ erste Klettererfahrungen zu machen. (Löwenzähne – Klettergarten 1/2 Std entfernt)


Bei den Spielen werden unter professioneller Anleitung Vorurteile abgebaut und das Miteinander in Vordergrund gestellt. Im Anschluss werden unterschiedliche Geschichten, Sagen und Märchen auf arabisch, deutsch und englisch mit Hilfe eines Übersetzers erzählt. Dadurch bekommen die Jugendlichen Einblicke in die unterschiedlichen Kulturen.

Die Musiker der unterschiedlichen Stationen werden uns durch den Abend begleiten. Es wird gegrillt und beim anschließenden Tanzen soll der Spaß nicht zu kurz kommen. Die Krönung des Tages ist die Übernachtung auf der Emser Hütte und das gemeinsame Frühstück am nächsten Tag. Nach dem Frühstück wird der Heimweg angetreten.

Factbox: Interkulturelle Wanderung mit Übernachtung
Wann: Samstag, 16.09.2017 bis Sonntag, 17.09.2017
Treffpunkt: 11 Uhr bei der Talstation der Karrenseilbahn in Dornbirn
Rückkehr: Sonntag, 17.09.2017 ca. 14 Uhr
Anmeldungen bitte an: office@cfy.at
Für Fragen und Infos: 0650/6282200 – Roman Zöhrer


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Donnerstag, 13. April 2017

[ #frieden ] Lustenauer Jugendliche im Finale beim europäischen Jugendkarlspreis!

Das Europäische Parlament und die Stiftung Internationaler Karlspreis zu Aachen schreibt alljährlich einen Wettbewerb aus, der Jugendliche in der gesamten Europäischen Union zur aktiven Mitgestaltung Europas anregen soll. 

Der Wettbewerb richtet sich an junge Menschen im Alter zwischen 16 und 30 Jahren in allen EU-Mitgliedstaaten, die aufgerufen werden, Projekte vorzustellen, die der europäischen Verständigung dienen.

In der Offenen Jugendarbeit Lustenau haben sich mehrere junge Menschen vor einiger Zeit Gedanken gemacht, wie sie einen Beitrag zum Thema „Frieden in Europa“ leisten können. Nach einigen Sitzungen war ihnen klar, dass sie nur durch div. Aktivitäten ein Zeichen setzen können.

Mit einem Kurzfilm zum Thema „EXPLOSION OF PEACE“ beindruckten sie zahlreiche junge Menschen. Weiters organisierten sie einen Flashmob in Bregenz zum Thema „Frieden in Europa“, zu dem sie im Vorfeld T-Shirts gestalteten, mit denen sie für ein friedliches Miteinander der unterschiedlichen Kulturkreise zum Ausdruck brachten, und der von über hundert AktivistInnen besucht wurde.

Darüber hinaus besuchten sie diverse Veranstaltungen, wo sie mit ihrer Idee zum Thema Frieden bei div. Infoständen mit Plakat und Flyern die BesucherInnen sensibilisierten.

Der Höhepunkt dieses Jugendprojekts war die Erschaffung einer großen „Friedenstaube“ aus Pappmachè, in der die Friedensbotschaften eingeworfen werden können. Diese wird PolitikerInnen als wertvoller und wichtiger Beitrag von jungen Menschen zur Vision „Frieden in Europa“ übergeben werden.

Das Projekt der Aktionsgruppe "Explosion of peace #Friedenstaube" wurde nun zum österreichischen Finalisten für den europäischen Jugendkarlspreis ausgewählt.

Die europäische Jury wird nun aus den 28 Finalisten einen Preisträger auswählen. Die Preisverleihung wird vom 22.-25. Mai in Aachen stattfinden. Die Aktionsgruppe der Offenen Jugendarbeit Lustenau freut sich darauf, Österreich dabei vertreten zu dürfen!

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Dienstag, 7. März 2017

[ #NaturfreundeDornbirn ] Bergfilmfestival am 14. März 2017 wieder in Bludenz

Das Edelweiss Bergfilmfestival der Naturfreunde zeigt 2017 den faszinierenden Vortrag "Planet Wüste" von und mit Live-Gast Michael Martin.

14. März 2017, 19.30 Uhr - Bludenz - Stadtsaal

Kartenvorverkaufstelle:


Schuhhaus Reutterer Bludenz
Kirchgasse 2 – 4, Tel.: 05552/624 70, info@reutterer-schuhe.at; oder

Naturfreunde Vorarlberg 
A. Schneiderstraße 19, 6900 Bregenz, Tel. 05574/457 81,
vorarlberg@naturfreunde.at


Seit Jahren ist die Weltelite der Bergsteiger zu Gast beim Edelweiss Bergfilm-Festival der Naturfreunde. Auch für 2017 ist es dem Organisator Sepp Friedhuber wieder gelungen, einen bekannten Fotografen und Autor Michael Martin für das Festival zu gewinnen.

Michael Martin - LIVE. Nach Gerlinde Kaltenbrunner (2012), Thomas Ulrich (2013),  Ines Papert (2014), Stephan Siegrist (2015) und Heinz Zak (2016) wird auch im Jahr 2017 ein Fotograf und Autor das Edelweiss-Bergfilmfestival der Naturfreunde mitgestalten: Der bekannte Fotograf und Autor Michael Martin.

Fünf Jahre war der bekannte Fotograf und Autor Michael Martin weltweit unterwegs, um die Landschaften und Lebensräume der Wüsten und Polarregionen unserer Erde zu erkunden.  Auf vierzig für dieses Projekt durchgeführten Reisen und Expeditionen durchquerte er die Weiten des Eises und der Wüsten – mit dem Motorrad, mit Hundeschlitten, auf Kamelen, mit dem Helikopter oder auf Skiern.

Wie sich die Polarregionen und Wüsten in vier unregelmäßigen Gürteln um den Globus ziehen, so gliedert sich auch das Projekt Planet Wüste: in die Polargebiete jenseits der beiden Polarkreise und in die Wüsten entlang der beiden Wendekreise. In seiner Multivisionshow nimmt Michael Martin seine Zuschauer mit auf eine faszinierende Bilderreise vom Nordpol bis zum Südpol und umrundet dabei viermal die Erde.

Die spektakuläre Multivision beginnt in der Arktis am Nordkap und führt über Spitzbergen und Sibirien nach Alaska, Kanada und Grönland bis schließlich zum Nordpol. Die zweite Erdumrundung beginnt in der arabischen Rub al Khali und nimmt ihren Weg über die asiatischen und nordamerikanischen Wüsten bis in die Sahara. Auf der Südhalbkugel stehen unter anderem die Namib und Kalahari sowie die australischen und südamerikanischen Wüsten im Mittelpunkt. Die vierte Erdumrundung führt Michael Martin rund um die Antarktis und schließlich zum Südpol.

In Planet Wüste zeigt Michael Martin das Phänomen Wüste in einzigartigen, noch nie gezeigten Fotografien. Er stellt dabei die Trockenwüsten unseres Planeten den Kälte- und Eiswüsten der Arktis und Antarktis gegenüber, zieht Parallelen und macht Unterschiede deutlich. So zeigt der Diplom-Geograph nicht nur faszinierende Bilder spektakulärer Landschaften, sondern geht auch der Frage nach, wie Tiere, Pflanzen und Menschen in diesen Extremzonen der Erde überleben können.

Planet Wüste folgt dabei immer einem globalen Ansatz und spannt den großen Bogen nicht nur über die verschiedenen Erdzeitalter hinweg, sondern folgt dem Phänomen Wüste durch das ganze Sonnensystem.

Bergfilmfestival Vorarlberg
Weitere Infos und Termine in ganz Österreich: www.bergfilmfestival.naturfreunde.at
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Samstag, 4. März 2017

[ #jugend ] 15. Aktionstage 2017 Thema "Vielfalt zum Wohlfühlen“

Wie jedes Jahr organisiert die Offene Jugendarbeit Lustenau Aktionstage zu unterschiedlichen Schwerpunkten. In diesem Jahr steht das Thema „Vielfalt zum Wohlfühlen“ im Mittelpunkt dieser traditionellen Veranstaltungsreihe.

 Hier haben Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, an verschiedenen Veranstaltungen und Workshops, wie z.B. an einem Diskussionsabend, einem Fotoshooting, einem Kreativworkshop, bis hin zu interkulturellem, gemeinsamen Kochen und vielem mehr teilzunehmen.
Folgende Fragen werden bearbeitet: „Was bedeutet Vielfalt? Wir können wir den Umstand der Existenz von vielfältigen Identitäten und Kulturen innerhalb und zwischen menschlichen Gruppen und Gesellschaften leben?“ usw.

Programm:


Jugendcafé CFY: Amann-Fitz-Strasse 6, A-6890 Lustenau
Mi. 22.03. // 15 Uhr Fotowand Wechselwirkung / Gemeinsame Erstellung einer Fotowand mit verschiedenen Identitäten
Do. 23.03. // 19 Uhr Zwischen moralischer Pflicht und Selbstschutz Vortrag mit Arno Dalpra als Gastreferent. Es werden Themen wie Gewalt, Zivilcourage, das Männerbild „Held“ und was es heißt Held zu sein, diskutiert.
Sa. 25.03. // 19 Uhr Global Culture Party – Diversitäten feiern

Oase: Maria-Theresienstr. 91, A-6890 Lustenau
Do. 23.03. // 14 Uhr Was brauche ich zum Wohlfühlen? Fotoshooting zum Thema Vielfalt
Fr. 24.03. // 14 Uhr Bunte Küche – Das Kochen: Jugendliche kochen mit ihren Eltern eine Spezialität aus ihrer Kultur mit einer anschließenden gemeinsamen Verköstigung in der Oase.
Sa. 25.03. // 14 Uhr Bunte Küche – Das Essen: Bring das gekochte Essen vom Vortag mit in die Oase und erzähle etwas über dessen Herkunft

Mädchencafé: Maria-Theresien-Straße. 35, A-6890 Lustenau
Do. 23.03. // 15 Uhr Talkrunde der Vielfalt / Diskussion über das Thema Vielfalt / Was bedeutet Vielfalt für uns?
Fr. 24.03. // 13 Uhr Ausstellung „Vielfalt zum Wohlfühlen“ Im Vorfeld wurden zum Thema „Vielfalt zum Wohlfühlen“ Requisiten hergestellt. Es wurden kleine Figuren gehäkelt und Masken gebastelt. Die Mädchen wollen damit zeigen, dass jeder Mensch einzigartig ist, unabhängig von Hautfarbe, sozialer Schicht oder Migrations-hintergrund. Im Form von einem Fotoshooting, in dem diese Requisiten Teil sein werden, werden die Mädels dann darstellen, was für sie „Vielfalt zum Wohlfühlen“ bedeutet. Die Bilder werden am Freitag im Mädchencafé ausgestellt und können von allen Besucherinnen bestaunt werden.
Sa. 25.03. // 19 Uhr Mädchencafé goes Global Culture Party. Das Mädchencafé besucht die interkulturelle Party zum Thema „Vielfalt zum Wohlfühlen“ im Culture Factor Y.

HG-Siedlung: Gruppenraum / Hannes Grabher Siedlung (3. Stock), A-6890 Lustenau
Mi. 22.03. // 14 Uhr Traumreise / Gemeinsam mit den Kindern der Hannes-Grabher-Siedlung wird eine Collage zum Thema „Wohlfühlen“ erstellt.

Die Aktionstage 2017 “Vielfalt zum Wohlfühlen” werden unterstützt von: Marktgemeinde Lustenau, Welcome.Zu.Flucht, KOJE Vorarlberg, Sozialfonds Vorarlberg, Land Vorarlberg.


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Donnerstag, 19. Januar 2017

[ #jugendarbeit ] JUGENDLICHE DER OFFENEN JUGENDARBEIT LUSTENAU SPENDEN TASCHENGELD



Aufgerüttelt durch die Geschichte einer an Leukämie erkrankten jungen Mama aus Lustenau kam es kurz vor Weihnachten im Jugendcafé Culture Factor Y der Offenen Jugendarbeit Lustenau immer wieder zu Gesprächen unter den jugendlichen Besuchern, die ebenfalls helfen wollten.

Etliche Jugendliche und auch JugendarbeiterInnen folgten dem Aufruf zur Typisierung im Lustenauer Gymnasium.

Andere Jugendliche hatten die Idee, die traditionelle Weihnachtsfeier der Offenen Jugendarbeit Lustenau zum Sammeln von Geldspenden zu nutzen. So wurde an diesem Abend nicht nur gefeiert, sondern auch fleißig mit einer Spendenbox um Spenden gebeten. Viele Jugendliche waren gerne bereit, einen Teil ihres Taschengeldes zu spenden.

Niyazi Sönmez von der Offenen Jugendarbeit Lustenau zeigte sich begeistert, dass auf diese Weise eine Summe von € 350,00 gesammelt werden konnte. Dieser Betrag wurde jetzt an den Verein „Geben für Leben“ für die Registrierung und Typisierung von neuen SpenderInnen übergeben.

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Donnerstag, 12. Januar 2017

[ #kulttermine ] Bergfilmfestival am 14. März 2017 wieder in Bludenz


Das Edelweiss Bergfilmfestival der Naturfreunde zeigt 2017 den faszinierenden Vortrag "Planet Wüste" von und mit Live-Gast Michael Martin.

14. März 2017, 19.30 Uhr - Bludenz - Stadtsaal
Kartenvorverkaufstelle:
Kirchgasse 2 – 4, Tel.: 05552/624 70, info@reutterer-schuhe.at; oder
A. Schneiderstraße 19, 6900 Bregenz, Tel. 05574/457 81,
vorarlberg@naturfreunde.at

Seit Jahren ist die Weltelite der Bergsteiger zu Gast beim Edelweiss Bergfilm-Festival der Naturfreunde. Auch für 2017 ist es dem Organisator Sepp Friedhuber wieder gelungen, einen bekannten Fotografen und Autor Michael Martin für das Festival zu gewinnen.

Michael Martin - LIVE. Nach Gerlinde Kaltenbrunner (2012), Thomas Ulrich (2013),  Ines Papert (2014), Stephan Siegrist (2015) und Heinz Zak (2016) wird auch im Jahr 2017 ein Fotograf und Autor das Edelweiss-Bergfilmfestival der Naturfreunde mitgestalten: Der bekannte Fotograf und Autor Michael Martin.

Fünf Jahre war der bekannte Fotograf und Autor Michael Martin weltweit unterwegs, um die Landschaften und Lebensräume der Wüsten und Polarregionen unserer Erde zu erkunden.  Auf vierzig für dieses Projekt durchgeführten Reisen und Expeditionen durchquerte er die Weiten des Eises und der Wüsten – mit dem Motorrad, mit Hundeschlitten, auf Kamelen, mit dem Helikopter oder auf Skiern.

Wie sich die Polarregionen und Wüsten in vier unregelmäßigen Gürteln um den Globus ziehen, so gliedert sich auch das Projekt Planet Wüste: in die Polargebiete jenseits der beiden Polarkreise und in die Wüsten entlang der beiden Wendekreise. In seiner Multivisionshow nimmt Michael Martin seine Zuschauer mit auf eine faszinierende Bilderreise vom Nordpol bis zum Südpol und umrundet dabei viermal die Erde.

Die spektakuläre Multivision beginnt in der Arktis am Nordkap und führt über Spitzbergen und Sibirien nach Alaska, Kanada und Grönland bis schließlich zum Nordpol. Die zweite Erdumrundung beginnt in der arabischen Rub al Khali und nimmt ihren Weg über die asiatischen und nordamerikanischen Wüsten bis in die Sahara. Auf der Südhalbkugel stehen unter anderem die Namib und Kalahari sowie die australischen und südamerikanischen Wüsten im Mittelpunkt. Die vierte Erdumrundung führt Michael Martin rund um die Antarktis und schließlich zum Südpol.

In Planet Wüste zeigt Michael Martin das Phänomen Wüste in einzigartigen, noch nie gezeigten Fotografien. Er stellt dabei die Trockenwüsten unseres Planeten den Kälte- und Eiswüsten der Arktis und Antarktis gegenüber, zieht Parallelen und macht Unterschiede deutlich. So zeigt der Diplom-Geograph nicht nur faszinierende Bilder spektakulärer Landschaften, sondern geht auch der Frage nach, wie Tiere, Pflanzen und Menschen in diesen Extremzonen der Erde überleben können.

Planet Wüste folgt dabei immer einem globalen Ansatz und spannt den großen Bogen nicht nur über die verschiedenen Erdzeitalter hinweg, sondern folgt dem Phänomen Wüste durch das ganze Sonnensystem.

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Bergfilmfestival Vorarlberg
Weitere Infos und Termine in ganz Österreich: www.bergfilmfestival.naturfreunde.at

Donnerstag, 22. Dezember 2016

[ #jugend ] Snowboard- und Schicamp 2017

Bald ist es wieder soweit! Die legendäre Snowboard- und Schiwoche findet bereits seit über 20 Jahren statt und gehört zu den Highlights des Winters.

Gemeinsam mit den Offenen Jugendarbeiten Lustenau, Dornbirn und Bregenz veranstaltet die Offene Jugendarbeit Bludenz dieses Camp jährlich in den Semsterferien.action-1 Gefahren wird am Sonnenkopf im Klostertal, geschlafen in der Villa K und das für nur € 120,-.

Neben dem Snowboard- und Schifahren in verschiedenen Gruppen, je nach Können erlebt ihr hier auch einiges mehr. Auf dem Programm steht bowlen, ein Besuch im Hallenbad, Filmabend und vieles mehr!

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Sonntag, 11. Dezember 2016

[ #jugendschutz ] Alkohol und Vereinsfeiern ...

Betriebsessen und Aperitifs von Vereinen und Klubs und auch Betriebsfeiern laden zum Umtrunk ein.

Auch der Organisator einer Veranstaltung darf, ja soll dabei mitdenken und kann Gefahrenstellen entschärfen.
Vorarlberger-Bloghaus-Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!
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Dienstag, 2. Februar 2016

[ #studieren ] Ferienjob beim Land Vorarlberg: Bewerbungsfrist endet am Freitag, den 26. Februar 2016!

Beim Amt der Vorarlberger Landesregierung und bei den nachgeordneten Dienststellen Ferialbeschäftigte aufgenommen werden. Im Jahr 2016 stehen ca. 100 Ferialstellen zur Verfügung.

Die Bewerbungsfrist endet am Freitag, den 26. Februar 2016.
Mehr erfahren. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link und zusätzliche Infos!
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Sonntag, 31. Januar 2016

[ #fair ] Firmen Check - Auf dem Weg zu einem Existenzlohn?

Welche Modemarke vertritt existenzsichernde Löhne? Dieser Bericht zeigt es.

Die Clean Clothes Kampagne hat über 50 führende europäische Marken und Bekleidungsfirmen befragt und erhoben, was diese Unternehmen konkret tun, um existenzsichernde Löhne in den Kleider-, Schuh-, und Textilfabriken ihrer Lieferketten sicherzustellen.
Mehr erfahren. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link und zusätzliche Infos!
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Mittwoch, 23. September 2015

[ #agenda ] 110 Jahre Naturfreunde Dornbirn: Internationaler Naturfreundewandertag in Dornbirn!


Die Naturfreundegruppe Dornbirn war die erste in ganz Vorarlberg.

Sie wurde bereits 1905 gegründet. Damals war Dornbirn noch eine ganz junge Stadt in der Habsburger-Monarchie. Sie war zu diesem Zeitpunkt allerdings bereits die größte Gemeinde in Vorarlberg und ein wichtiges wirtschaftliches Zentrum. Daher ist es auch nicht überraschend, dass gerade hier das erste Engagement der Naturfreunde Vorarlbergs entstand.

Aus diesem Grunde hat Roman Zöhrer als Vorsitzender die Naturfreunde rund um den Bodensee, also aus der Schweiz, aus Deutschland und natürlich Vorarlberg zu einem gemeinsamen Wandertag am Sonntag den 27. September 2015 nach Dornbirn eingeladen, der sich eben auch im Programm dieses historischen Datums erinnert.

Jugendhaus Vismut. Die internationalen Teilnehmer treffen gegen 9 Uhr beim Jugendhaus Vismut in Dornbirn (Schlachthausstr. 11) ein. Zur Begrüßung werden Kuchen und Kaffee serviert. Anschließend präsentieren die Naturfreunde Dornbirns den Gästen mit Stolz ihre Stadt:

1. Historische Stadtwanderung durch Dornbirn (Führung durch Prof. Gerhard Winkler)

2. Wanderung zum und durch das größte Naturmuseum des Bodenseeraumes, die inatura mit dem Stadtgarten in Dornbirn, inklusive der aktuellen Sonderausstellung "Mechanische Tierwelt".

3. Wanderung an der Dornbirner Ach. Neben dem Wandern und der Landschaft gilt das Interesse dort der Natur, dem Gewässer, der Geologie und dem Alpenraum. Führung durch die beiden Wanderführer und Stadtguides Doris und Erich Zucalli.

Mittags sammeln sich die Teilnehmer wieder beim Jugendhaus Vismut zum gemeinsamen Mittagstisch.

Beisl-Orchester. Danach hat die Dornbirner Naturfreundejugend eine generationenübergreifende Spezialität organisiert: Unterhaltung mit dem Hohenemser Beisl-Orchester. Das gemütliche gemeinsame Zusammensein dient dem Austausch sowohl zwischen den Generationen als auch unter den Naturbegeisterten des gesamten Bodenseeraumes.

Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen sich daran zu beteiligen.

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Montag, 22. Juni 2015

[ #selfempowerment ] Radio selber machen: Illustrierte Lernmaterialien in fünf Sprachen

Die Website der InterAudio – Koordinierungsstelle für interkulturellen Hörfunk bietet kostenlos und online Lehrmaterialien/ Handouts als PDF-Download zum Grundwissen Radiomachen insbesondere für MigrantInnen, mit vielen illustrativen Bildern zu den Themen Interview, Sprechen im Radio, Magazinsendung, Hörspiel Radiomontage, Musik im Radio.



Illustrierte Lernmaterialien in fünf Sprachen. Die Radioreporterin Betty zeigt im Bild, wie man Interviews führt, Sätze radiogerecht formuliert oder wie man ein Hörspiel entwickelt. Im Rahmen des Projektes „Interaudio VI“ sind illustrierte Lernmaterialien zu zentralen Radio-Techniken entstanden: Interview, Sprechen im Radio, Magazinsendung und Moderation, Hörspiel, Radiomontage, Musik im Radio. Die Lernmaterialien richten sich an alle, die in einem interkulturellen Umfeld Radiomachen lernen wollen. Die Handouts stehen zum download bereit. Wir freuen uns sehr über Feedback, gern auch Kritik! Vor allem interessiert uns, wie MigrantInnen die Materialien einschätzen. In nächster Zeit werden die Materialien außer in Deutsch auch in Englisch, Französisch, Spanisch und Russisch zur Verfügung stehen.

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Übersicht über die offerierten Lehr- und Lernmaterialien:
  • Radioausbildungsmodell für Allround-Broadcaster (europäisches Kooperationsergebnis 2005)
  • Lernmaterialien für die interkulturelle Radioausbildung (2006):
  • Mehrsprachigkeit - Handout deutsch, englisch, spanisch, russisch, französisch
  • Sprechen im Radio - Handout deutsch, englisch, spanisch, russisch, französisch
  • Interview - Checkliste - Handout deutsch, englisch, spanisch, russisch, französisch
  • Interview - Geschickt fragen - Handout deutsch, englisch, spanisch, russisch, französisch
  • ZeitzeugInnen befragen
  • Musik im Radio - Handout deutsch, englisch, spanisch, russisch, französisch
  • Magazinsendung - Handout deutsch, englisch, spanisch, russisch, französisch
  • Radiomontage zu Form und Aufbau von gebauten Beiträgen und Features - Handout deutsch
  • Radiomontage – Handout deutsch, englisch, spanisch, russisch, französisch
  • Hörspiel - Handout deutsch, englisch, spanisch, russisch, französisch
  • Technik - Langversion deutsch
  • Recherche/Nachricht - Handout deutsch, englisch, spanisch, russisch, französisch

Freitag, 14. November 2014

[ #heizkosten ] Heizkostenzuschuss: Vorarlberger Landesregierung prüft Vorschlag zu Heizkostenzuschuss

Liegt ein Vergleich mit Rabeneltern so fern?

Mein Blogbeitrag "Der jugendfeindliche Skandal um den Vorarlberger Heizkostenzuschuss" hat Aufmerksamkeit erregt. Besonders nach der Veröffentlichung bei Vorarlberg Online als Gastkommentar. Täglich werde ich darauf angesprochen.

Bewegung. Nun hat sich auch in der Politik etwas bewegt. Wenigstens die Vorarlberger SPÖ hat im Landtag nach meinem Hilferuf für die Familien einen Antrag eingebracht (Siehe LINKS unten): Erwerbseinkommen von im gemeinsamen Haushalt lebenden Kindern bis zum 25. Lebensjahr und einer Höhe von monatlich 800 Euro sollen  nicht in die Bemessungsgrundlage für den Heizkostenzuschuss einfließen. Damit würde der Heizkostenzuschuss ähnlich wie die Wohnbeihilfe berechnet. Diese Regelung wäre einfach und schnell umzusetzen und ist bei der Wohnbeihilfe erprobt.

Die die neue Regierung bildenden Fraktionen (ÖVP + Grüne) laufen allerdings Gefahr die dringliche Entscheidung zu verzögern , oder gar die Diskussion gegen die Interessen der Familien und Lehrlinge aus zu sitzen. Angeblich wollen sie erst eine Befragung durchführen und erst "mittelfistig den Heizkostenzuschuss weiter entwickeln".

Hier und jetzt. Nun kann man sich darüber freuen, dass die Politik zumindest reagiert und prüft und sich bewegt. Es ist aber von den Mitgliedern der neuen Vorarlberger Koalitionsregierung (ÖVP/Grüne) mehr zu verlangen, als nur das Problem zur Kenntnis zu nehmen. "Mittelfristig" bedeutet doch im politischen Leben nichts anderes,  als die Familien und Kinder bis zu den nächsten Wahlen in fünf Jahren zu vertrösten. Da sind dann die heutigen Lehrlinge alle in einem ordentlichen Arbeitsverhältnis, erwachsen und nicht mehr in der Lehre. Die betroffenen Familien müssen aber hier und jetzt heizen.

Gegen die arbeitende Jugend. Die Vorarlberger Politik hat bekanntlich jahrelang und grob fahrlässig die Vorarlberger Jugend von den weiterbildenden Schulen ferngehalten und in Lehrstellen gedrängt, auch in solche die wenig Zukunft haben. Die Regelung des Heizkostenzuschusses ist eine beispiellose Diskriminierung der arbeitenden Jugend, immerhin sind bei den Mädchen die Hälfte und bei den Burschen gar zwei von drei Schulabgängern in Vorarlberg in einem Lehrberuf. Diese Haushalte werden alle um den Heizkostenzuschuss gebracht, während Vermögen völlig unberücksichtigt bleiben. Es bleibt also dabei, wenn wir nicht mehr Druck machen: Die Alleinerzieherin welche mit Kinderwagen und Lehrling zum Rathaus kommt, wird abgewiesen. Wer ein dickes Bankkonto besitzt und nichts verdienen muss, wird den Heizkostenzuschuss bekommen.

Rabeneltern. Wenn man der Argumentation der Vorarlberger Regierung in Sachen Heizkostenzuschuss konsequent folgt, dann müssten die Familien ihre Kinder in Berufsausbildung vor die Tür setzen oder die Kinder in Lehrausbildung bei Gericht auf Unterhalt klagen. Solche Eltern würden wir doch Rabeneltern nennen!

Und es ist auch von der Vorarlberger Landesregierung selbstverständlich zu erwarten, dass sie sich gegenüber unserer Jugend genau so verantwortlich verhält, wie das verantwortliche Eltern gegenüber ihren Kindern tun. Das Verhalten das diese Regierung aber am Beispiel Heizkostenzuschusses an den Tag legt, das ist die Praxis von Rabeneltern und man würde dort zu Recht die Jugendhilfe zuhilfe rufen.

Aber das ist wieder eine andere Geschichte ...

[Forum ROMANum]⇒

Sonntag, 9. November 2014

[ #soziale-sicherheit ] Der jugendfeindliche Skandal um den Vorarlberger Heizkostenzuschuss

Sie können mit dem Mercedes beim Gemeindeamt vorfahren und Sie bekommen einen Heizkostenzuschuss. Wenn Sie mit dem Kinderwagen vorfahren und Sie haben einen Lehrling in ihrem Haushalt, dann gehen Sie leer aus.

Nachdem ich wochenlang moniert hatte, dass die Vorarlberger Landesregierung die Bedingungen für den Heizkostenzuschuss nicht online stellt, ist das nun geschehen. Aber wie?

Geheimstrategie. Man hat eine sonderbare Art der Veröffentlichung gewählt: nämlich "die wesentlichen Inhalte der Richtlinie über die Gewährung des Heizkostenzuschusses in der Periode 2014/2015" aber nicht die wahren Inhalte! Das ist eine unverschämte Täuschung der Hilfebedürftigen und spricht dafür, dass man den Heizkostenzuschuss als Werbemittel der Bürgermeister für die Gemeinderatswahlen missbrauchen will. Das Geld wird nach Geheimrichtlinien verteilt?

Fakt bleibt aber auch bei diesem Merkblatt, dass Familien und besonders Alleinerziehende mit Lehrlingen im Haushalt benachteiligt sind. Sie werden leer ausgehen. Ebenso Haushalte, die Unterhaltsbeiträge entrichten müssen und solche, die zwar ein "Einkommen" haben aber exekutiert werden. Ob sie die Heizkosten oder den Lebensunterhalt bestreiten können, scheint der neuen Vorarlberger Landesregierung so egal wie der alten. Die alte Veröffentlichug hatte aber immerhin die Bedingungen für den Bezug des Heizkostenzuschusses zur Gänze öffentlich gemacht. Darüber will man die Antragssteller nun ganz offensichtlich und vorsätzlich im Unklaren lassen und sie zu Bettlern machen.

Verschleierung. Alle für die Entscheidung eines Antrages wichtigen Informationen fehlen der Veröffentlichung. Sie ist auch unschlüssig, wenn auf Pensionen aus dem Ausland unter besonders berücksichtigungswürdigen Fällen hingewiesen wird. Man scheint den Gemeindeorganen die einfachen Rechenaufgaben der Volksschule nicht zu zutrauen. Dabei hat schon der österreichische Rechnungshof darauf hingewiesen, dass die Abrechnung des Heizkostenzuschusses durch die Gemeinden eine Schlamperei ist, denn vielfach konnten die für die der Auszahlung zugrundeliegenden Belege nicht erbracht werden.Nach wie vor ist ungeklärt, wie man die Doppelbezieher des Heizkostenzuschusses in den Griff bekommt. Da fehlt jeder Hinweis, dass die Landesregierung den Heizkostenzuschuss über weitere von ihr kontrollierte Stellen ausgibt!

Bürgermeisterbonus durch feudale Willkür. In besonderen Härtefällen kann der Bürgermeister (er ist ja weisungsgebender Dienstgeber seiner Beamten) alle Einkommensgrenzen außer Acht lassen. So was kennen wir eigentlich nur aus Bananenrepubliken und es besteht der dringende Verdacht, dass hier der Heizkostenzuschuss für politische Seniorenvereinigungen und Stimmenkauf missbraucht wird.

Da streiten sich die Leut herum. Stattdessen streiten sich die Parteien um die Höhe des Heizkostenzuschusses. 270 Euro in Vorarlberg sind unbestritten der höchste Heizkostenzuschuss Österreichs. Es ist also nicht eine Frage der Höhe, sondern wer ihn bekommt! Die Haushalte mit Lehrlingen sicher nicht. Aber die Mercedesfahrer. Es wäre also an den politischen Fraktionen im Vorarlberger Landtag gelegen einen Gesetzesantrag einzubringen, welcher den Zuschuss auf eine rechtliche Basis stellt und damit auch ein Rechtsmittel und eine dadurch nachvollziehbare Vergabe vorsieht.

Und wenn schon kein klagbares Gesetz jetzt und hier mehr möglich ist, dann bitte die Richtlinien zur Gänze und nicht ein ganzkörperverschleiernder Auszug. Es stimmt schon bedenklich, dass sich hier die zweite Regierungungspartei mit einer Verschleierung zufrieden gibt, an welche sich die ÖVP alleine nicht einmal gewagt hätte.

Aber das ist wieder eine andere Geschichte.

PS: Stellen Sie auf jeden Fall einen Antrag auf den Zuschuss. Auch die Banken holen sich das Geld aus unseren Steuern! Wenn Sie ihn brauchen und wenn sie ihn nicht bekommen, dann wenden Sie sich an die Landesvolksanwaltschaft und sagen Sie das auch sofort ihrem zuständigen Gemeindeorgan, dass Sie diesen Weg bestreiten werden! Noch sind wir hoffentlich keine vollständige Bananenrepublik!


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Mittwoch, 22. Oktober 2014

[ #kinder ] Patriotische Äpfel gegen Putin?

Mit "Esst mehr Äpfel", ruft Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter (ÖVP) zum patriotischen Apfelverzehr auf. Angeblich habe Russland aufgrund der Einfuhrverbote nach den EU-Sanktionen 500 Tonnen österreichischer Äpfel zurückgesandt oder abbestellt. Das ist die eine Geschichte.

Säumiges Schulobstprogramm. Die andere Geschichte ist die: Es gibt ein Schulobstprogramm der EU. Das ist ein mit Gemeinschaftsbeihilfe kofinanziertes Programm, das zu je 50 Prozent von EU-Mitteln und nationalen Mitteln unterstützt wird. Zweck dieser Maßnahme ist es, den geringen Obst- und Gemüseverzehr von Kindern in der Phase in der ihre Essgewohnheiten geprägt werden, nachhaltig zu erhöhen. Den Kindern soll vermittelt werden, dass Obst und Gemüse reich an lebenswichtigen Vitaminen und Mineralstoffen ist, und somit der Konsum eine positive Wirkung auf ihre Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden hat. Das Schulobstprogramm wird an Volksschulen durchgeführt. Für das Schulobstprogramm 2012/13  - für die Durchführung ist der oben erwähnte Landwirtschaftsminister zuständig - wurden 1.000.000 Euro zur von der EU zur Verfügung gestellt. Eine weitere Million sollten aus "nationalen Mitteln" aufgebracht werden. Dies sind aber keine Förderungen sondern  950.000 Euro sollten praktisch Eltern und Kindern abkassiert werden.

Fakt ist, dass von 1 Million Euro der EU nur 585.000 Euro verbraucht wurden, der also über 400.000 Euro wurden in Brüssel liegen gelassen statt den Schulkindern zur Verfügung gestellt. Und von der österreichischen Million wurden aus Bundes- und Landesmitteln lächerliche 52.000 Euro beigesteuert. Immerhin wurden aber so 390 Tonnen Obst und Gemüse an die Kinder verkauft, nicht verschenkt! Wenn man bedenkt, dass ein Kilo österreichischer Apfel im Export um die 30 Cent bringt, dann könnte man allein mit den nicht verbrauchten EU-Mitteln des Schulobstprogramms 1.300 Tonnen Äpfel sozusagen "gegen Putin" verspeisen.

Obwohl Österreich die EU-Mittel für die Schulapfelaktion nie ausgeschöpft hat, wurden sie für das Schuljahr 2014/15 neuerlich auf 1, 8 Millionen Euro erhöht. Ja die EU hat sogar die nationalen Beiträge auf 25 Prozent gesenkt!

Alle österreichischen Schulen können am Programm teilnehmen und eine 75% Beihilfe aus EU-Mitteln erhalten. Die restlichen 25% müssen durch andere Träger wie Elternvereine, Gemeinden oder aus privaten Mitteln übernommen werden. 

20 Jahre ausverkauft. Mit ein bisschen guten Willen des verantwortlichen Landwirtschaftsministers und mit ein bisschen mehr Engagement für die Schulkinder bei Ländern und Kommunen könnten heuer nicht nur die Apfelbauern sondern vor allem die Kinder gesund ernährt werden. Und auch wenn es so wohl ein bisschen eine Milchmädchenrechnung ist aber bildhaft bleibt sie: Mit 1,8 Millionen Euro EU-Geldern und 25 Prozent "nationaler Mittel" könnte man 8000 Tonnen Äpfel aus dem Export nach Russland für unsere Kinder einkaufen. Das entspricht mehr als der Vorarlberger Apfelernte für 20 Jahre!

Leider nur in Anderswo. In Deutschland sind die Länder für die Durchführung des Programms zuständig und wurden eigene Gesetze für das Schulobstprogramm geschaffen. Deutschland erhält für sein Schulobstprogramm 23 Millionen aus dem EU-Agrartopf. Deutschland hat 10 mal mehr Einwohner als Österreich beansprucht aber für seine Kinder rund ein Drittel mehr EU-Mittel. Bayern stellt beispielsweise denselben Betrag den die EU für die bayrischen Schüler leistet aus Landesmitteln zur Verfügung. Insgesamt werden dort 6 Millionen Euro für das Schulobst durch die EU und den Freistaat bereitgestellt. Darüberhinaus wird dort das Schulobstprogramm an allen Grundschulen verpflichtend pädagogisch betreut.


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