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Montag, 24. Juni 2019

[ #energie ] Zukunftslabor Stadt: Urbane Energiewende


Es gibt keine Blaupause, nach der die urbane Energiewende funktioniert.

Die Anziehungskraft der Städte ist ungebrochen, ihr Anteil am weltweiten Energieverbrauch wächst rasant: Viele Metropolen machen sich auf die Suche nach Lösungen für eine nachhaltige Zukunft. Manchmal gerät aus dem Blick, dass die Metropolen auch enorme Chancen und Lösungsansätze bieten: gemeinsame Wärmekonzepte zwischen Gewerbe- und Wohngebieten, kompakte Quartiere, kurze Wege
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Dienstag, 23. April 2019

[ #urbanität ] Die superdiverse Stadt - Vielzahl von Minderheiten


Die Broschüre »Die superdiverse Stadt« bietet Impulse von Experten, konkrete Empfehlungen sowie Beispiele guter Praxis zum Thema.

Unsere Gesellschaften werden immer vielfältiger. Politiker wie Bürgerinnen und Bürger in unseren Städten, Gemeinden und Dörfern sollten sich daher auf eine Zukunft einstellen, die nicht nur von Vielfalt, sondern sogar von »Superdiversität« geprägt ist. Das meint: Wir sind auf dem Weg in eine Gesellschaft ohne klare, homogene Mehrheit; an ihre Stelle treten eine Vielzahl an Minderheiten.

Das Papier richtet sich vor allem an Akteure und Entscheider auf der kommunalen Ebene, an die Lokalpolitik und die Verwaltung, aber auch an Unternehmen, Bildungsträger, Vereine oder Migrantenorganisationen. Sie alle sollten sich auf eine Zukunft einstellen, die nicht nur von Vielfalt, sondern sogar von »Superdiversität« geprägt ist. Das meint: Wir sind auf dem Weg in eine Gesellschaft ohne klare, homogene Mehrheit; an ihre Stelle treten eine Vielzahl an Minderheiten.

Gestalten! 

Man muss diese superdiverse Gesellschaft ebenso wenig fürchten, wie man sie verklären muss. Wie so oft bieten sich Chancen genauso, wie sich Herausforderungen stellen. Aber gestalten müssen wir sie.

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Dienstag, 17. April 2018

[ #soziale-sicherheit ] Soziale Stadt: Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten


Arbeitshilfe für Prävention und Gesundheitsförderung in Quartier und Gemeinde

Wird von Gesundheit gesprochen, so denken die meisten erst einmal an Krankheit und medizinische Versorgung. Und „Gesundheit“ wird oft erst dann zu einem Thema, wenn ein Mensch erkrankt oder etwas nicht mehr wie gewohnt funktioniert.

WHO. Die Weltgesundheitsorganisation WHO geht dagegen von einem positiven Verständnis von Gesundheit aus. Gesundheit ist danach ein
„Zustand des völligen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur die Abwesenheit von Krankheit und Gebrechen“ 
(Gesundheitsdefinition der WHO von 1948)
 Unter Gesundheit, die sich über Wohlbefinden definiert, können Menschen, je nach Sichtweise, auch sehr unterschiedliche Dinge verstehen. Ältere Menschen definieren Gesundheit mehr als Ganzheit, Integrität, innere Stärke und Fähigkeit den Alltag zu bewältigen, Jüngere mehr in Richtung Fitness, Energie und Stärke (Naidoo und Wills, 2010). Auch kulturell bedingt kann es Unterschiede im Verständnis von Gesundheit geben. Gerade ältere Migrantinnen und Migranten verbinden ihr Wohlbefinden sehr stark mit der Situation anderer Familienmitglieder und Bekannter.

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Lohnt sich ein Download? Was Sie in diesem Heft finden:

Was ist Gesundheit? Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit von Krankheit, Gesundheit besteht aus körperlichem, geistigem und sozialem Wohlbefinden. Das Kapitel stellt dar, wie dieses Wohlbefinden durch Prävention und Gesundheitsförderung im Quartier unterstützt werden kann.

Gesundheitschancen sind ungleich verteilt. Das Kapitel zeigt, wie soziale Ungleichheit zu schlechteren Gesundheitschancen führt. Sozial benachteiligten Menschen fehlen durch ihre Lebensumstände oft die psychischen und physischen Kräfte und Möglichkeiten, um gesund zu bleiben.

Welche Faktoren beeinflussen Gesundheit? Alter und Erbanlagen beeinflussen die Gesundheit von Menschen, doch nicht nur sie. Dieses Kapitel zeigt, welche Faktoren sich auf die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner im Stadtteil auswirken.

Prävention und Gesundheitsförderung im Quartier. Vorbeugen ist besser als Heilen! Warum das so ist, zeigt dieses Kapitel. Zudem stellt es zahlreiche Strategien vor und gibt Hinweise, wo Prävention und Gesundheitsförderung eingesetzt werden können.

Gesundheitsförderung, die ankommt: Der Lebenswelt-Ansatz. Menschen leben in Settings / Lebenswelten, wie es in den Gesundheitswissenschaften heißt. Das Kapitel erläutert den Setting-Ansatz und zeigt, warum das Quartier ein wichtiges Setting für die Gesundheitsförderung ist und wie an das Programm „Soziale Stadt“ angeknüpft werden kann.

Empowerment in der Gesundheitsförderung. Das Kapitel stellt das zentrale Ziel der Gesundheitsförderung vor: ein selbstbestimmter Umgang mit der eigenen Gesundheit. Doch was ist Empowerment und wie gelingt es konkret?

Tipps zum Weiterlesen. Sie dienen zur Vertiefung eines interessierenden Themas.

Links zu den Themen „Gesunde Lebenswelten schaffen“. Hier finden sich nützliche Informationen, Adressen von Datenbanken, praktische Hinweise, Beispielprojekte und mögliche Partner.

Quellennachweise

Montag, 22. Januar 2018

[ #freiräume ] Grün, natürlich gesund: Die Potenziale multifunktionaler städtischer Räume


Wissenschaftliche Erkenntnisse zum Aufenthalt im Grünen mit Effekten für die individuelle Gesundheit des Einzelnen.

Grünräume und -strukturen nehmen in urbanen Gebieten vielfältige Funktionen für die Bevölkerung wahr, die sich auch den seit einigen Jahren verstärkt diskutierten „Ökosystemdienstleistungen“ zuordnen lassen. Sie dienen als Erholungs-, Spiel- und Sportflächen, der Naturbeobachtung und -erfahrung, sie ermöglichen soziale Kontakte oder im Falle von Klein- und Schrebergärten sowie urbaner Landwirtschaft sogar die Versorgung mit Nahrungsmitteln. Grünflächen und gebäudenahe Vegetationsstrukturen tragen dazu bei, sommerliche Hitzebelastungen zu reduzieren und verbessern die lufthygienische Situation durch Filterung von Schadstoffen und Stäuben. Sie erhöhen die Qualität des Wohnumfelds und damit die Lebensqualität der Bewohner und steigern hierdurch auch den ökonomischen Wert von Immobilien.


Siedlungsnahe, für Freizeit und Erholung nutzbare Grünflächen tragen durch ihre fußläufige Erreichbarkeit auch zum Klimaschutz bei, da sie helfen, den freizeitbezogenen Individualverkehr in weiter entfernte Erholungsgebiete zu minimieren. 

Neben ihrem unmittelbar auf menschliche Bedürfnisse und Interessen bezogenen Nutzen tragen urbane Grün- und Freiflächen als Lebensraum für Tiere und Pflanzen zur Erhaltung der biologischen Vielfalt bei, ebenso zur Wasserrückhaltung und Reduzierung des Oberflächenabflusses, zur Grundwasserneubildung oder zur Senkung und Speicherung von klimaschädlichen Treibhausgasen in Böden und Vegetation.
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Dienstag, 2. Januar 2018

[ #urbanität ] Handbuch: Städtepolitik in der Europäischen Union

Die überwiegende Mehrheit der europäischen Bevölkerung lebt heute in städtischen Agglomerationsräumen. 

Diese städtischen Regionen leisten einen überproportionalen Beitrag zu Wachstum und Ansehen der Europäischen Union und setzen auch in wirtschaftlich angespannten Zeiten wertvolle Impulse zur Ankurbelung der Wirtschaft.

Folgerichtig gewinnt das zunehmende Engagement der EU unter dem Begriff „städtische Dimension“ besondere Bedeutung. Städtische Themen werden in den relevanten Dokumenten und Politikfeldern gesetzt,  EU-Fördermittel für die Umsetzung städtischer Projekte bereitgestellt.

Als wesentliche Grundlage für die weitere Diskussion und die bessere Beurteilung von Fördermöglichkeiten wurde das Handbuch „ Europäische Städtepolitik“ erarbeitet. Dieser anwendungsorientierte Leitfaden durch das „Labyrinth“ der Europäischen Politikbereiche stellt erstmals übersichtlich und informativ dar, wie Städtepolitik in das europäische Rahmenwerk aus Politikstrategien, Rechtsgrundlagen und Finanzinstrumenten integriert ist.

Darüber hinaus werden die wichtigsten Akteure, wie Interessensvertretungen und Netzwerke, als mögliche Ansprechpartner innerhalb der Themenbereiche umfassend dargestellt.  Ergänzt wird dieses umfangreiche Nachschlagewerk durch eine Sammlung praktischer Beispiele, wie Städtepolitik in Europa erfolgreich und vor allem gemeinsam betrieben wird.

Das Handbuch soll ein Beitrag dazu sein, geplante kommunale Projekte mit Aussicht auf Erfolg einreichen zu können.

[ #forumROMANum ] ⇒
Lohnt sich ein Download? Ein kurzer Blick auf das Inhaltsverzeichnis:
Einleitung   6
1. Die Bedeutung von Städten in der Europäischen Union 7
1.1. Die Europäische Union. Ein Überblick 7
1.2. Die städtische Dimension in der Europäischen Union 13
2. Politiken mit städtischer Dimension in der Europäischen Union 19
2.1. Beschäftigung, Bildung und Soziales 21
2.2. Dienstleistungen von allgemeinem Interesse 27
2.3. Forschung, Entwicklung und Innovation 32
2.4. Information und Partizipation 35
2.5. Kohäsionspolitik 39
2.6. Transport und Infrastruktur 44
2.7. Umwelt und Energie 48
3. Aktuelle Debatte zur Stadtentwicklung 53
3.1. Einflussfaktoren und ihre Auswirkungen auf Städte 56
3.2. Räumliche Orientierung der europäischen Städte 58
3.3. Nachhaltige Stadtentwicklung 67
Zusammenfassung und Relevanz für Österreich 76
Annex 1 – Finanzierungsinstrumente für Politiken mit städtischer Dimension 78
Annex 2 – Weiterführende Informationen zu den Politiken mit städtischer Dimension 93
Annex 3 – Ausgewählte Beispiele zur Stadtentwicklung in Europa 96
Verzeichnis der Abbildungen, Boxen und Tabellen 126
Bibliographie 127

Donnerstag, 13. Juli 2017

[ #sozialarbeit ] Die Soziale Stadt: Gute Beispiele für sozial-integrative Projekte

Die zum kostenlosen Download zur Verfügung stehende Broschüre behandelt Praxisbeispiele aus bundesdeutschen Städten. 

Ist auch die heimische Landschaft schwerlich damit zu vergleichen, so darf doch etwas über die engen Mauern kleiner Orte hinausgedacht sein: Im Vorarlberger Rheintal leben zwei Drittel der Bevölkerung Vorarlbergs, rund 250.000 Menschen. Nimmt man die Bevölkerung jenseits der Staatsgrenzen im Rheintal dazu, dann wird daraus bald eine halbe Million Menschen. Da lohnt es sich allemal Modelle aus Anderswo zu studieren und es es auch nur in der "Andersverwendung".

Die "guten Beispiele" haben hier das Ziel, das Engagement und die Zusammenarbeit lokaler Akteure und Partner sowie von Quartiersbewohnern für Maßnahmen in den Bereichen Bildung, Beschäftigung, Integration und Gesundheit im Sinne des integrierten, fachübergreifenden Entwicklungsansatzes zu stärken. Im Mittelpunkt sollen neue Ansätze stehen, bei denen tragfähige Partnerschaften mit Institutionen und Akteuren gebildet werden, die weitere Mittel oder personelle Ressourcen einbringen. Hierdurch sollen die fachübergreifende Kooperation und die Bündelung unterschiedlicher Finanzierungsmöglichkeiten gestärkt werden.


Viele Modellvorhaben demonstrieren, dass eine effektive Bündelung unterschiedlicher öffentlicher und privater Finanzmittel, das fruchtbare Zusammenspiel von Akteuren sowohl innerhalb als auch außerhalb von Politik und Verwaltung sowie die Verknüpfung von städtebaulichen und sozialen Projekten im Sinne der Grundphilosophie der Sozialen Stadt möglich sind.

Info. Modellvorhaben der Sozialen Stadt - Gute Beispiele für sozial-integrative Projekte
Dipl-Ing. Christa Böhme (Bearb.), Dr. rer. nat. Thomas Franke (Bearb.), Dr.-Ing. Angela Uttke (Bearb.), Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) (Hrsg.), Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) (Projektleitung), Bundestransferstelle Soziale Stadt, Difu (Bearb.)

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Lohnt sich ein Download? Mehr sagt ein schneller Blick auf den Inhalt:
Vorwort 4
Einführung 6
Modellvorhaben in der Praxis 11
Berlin – Brunnenstraße WIB – Wir im Brunnenviertel 12
Berlin – Werner Düttmann-SiedlungEsswerkstatt aller Kulturen und Generationen 14
Brandenburg an der Havel – Hohenstücken Job Tiger – „Potenziale entdecken – Kompetenzen stärken“ 16
Bremen – Gröpelingen Stärkung und Weiterentwicklung der Potenziale der lokalen Ökonomie 18
Dortmund – Scharnhorst-OstWohnungswirtschaftliches Quartiermanagement 20
Flensburg – NeustadtStadtteildienst 22
Fürth – Westliche Innenstadt Bildungs- und Kulturzentrum Lindenhain – BiKuL 24
Göttingen – Alt-Grone Produktionsschule mit Job-Coaching 26
Hamburg – Wohngebiet Essener Straße Auf die Plätze – fertig – Kunst! 28
Jena – Lobeda KuBuS – Multifunktionales Zentrum für Kultur, Begegnung und Sport 30
Leipzig – Leipziger Osten Nachbarn für Nachbarn – ein Patenschaftsprojekt 32
Ludwigsburg – Eglosheim Eglosheim – wir machen weiter 34
Stralsund – GrünhufeKLEEMOBIL – Aufsuchende Sozialarbeit/Familienhebammen 36
Wiesbaden – Biebrich-Südost Der „BauHof“ kocht 38
Worms – Wormser Süden Bildungs-, Beschäftigungs- und Nachbarschaftsagentur 40

Sonntag, 21. Mai 2017

[ #urbanität ] Stadtnatur I: Vorarlbergs suburbane Kulturlandschaft


Stadt wird insbesondere in den Ballungszentren als das ausgesprochene Gegenteil von Natur verstanden und schon gar nicht als Landschaft.

Selbst in der "Gartenstadt" Dornbirn ist man geneigt, Landschaft lediglich als zersiedeltes Gebilde, allenfalls als Flecken- und Flickwerk von Natur wahrzunehmen. Tatsächlich sind viele planerischen Entscheidungen häufig architektonische Einzelentscheidungen und und Denkmalschutzobjekte Insellösungen. Grünanlagen eher verlegener Christbaumschmuck denn bewusste Integration in eine urbane Kulturlandschaft, die einen ganz anderen Bedarf an Natur und Verständnis von Natur haben muss als er in den allseits gegenwärtigen Blumentrögen zum Ausdruck kommt.

Darüber lohnte es sich auch im weitgehend urbanen Vorarlberger Rheintal über die Gemeindegemarkungen hinaus nachzudenken und dann auch gemeinsam zu handeln. In Wirklichkeit ist das Vorarlberger Rheintal ja längst eine einzige - freilich vergleichsweise junge - Stadt. Und eben weil sie erst eine in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zusammengewachsene Stadt mit vielen einzelnen lokalen Autoritäten und konkurrierenden Zielvorstellungen ist, kann sie noch nicht das sein, was eine urbane Kulturlandschaft ausmacht, bleibt sie insgesamt ein suburbanes Konglomerat.

Denkanstöße. Hier findet man einen Download, eine hervorragende und materialreiche Dokumentation einer internationalen Tagung zur Gefährdung historischer urbaner Kulturlandschaften und zu den Möglichkeiten ihrer Bewahrung für die kommunale und regionale Entwicklung. Die dort gegenständlichen urbanen Kulturobjekte sind zwar vorwiegend "Geschichte" vergleichsweise "alter" Kultur- und Bevölkerungsagglomerationen, aber auch hier kann man aus der Geschichte eben eines, nämlich lernen.

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Mittwoch, 1. März 2017

[ #umwelt ] Wie helfe ich der Stadtnatur?

Tipps, wie man StadtnaturschützerIn werden kann. 

Grünflächen, Bäume und Pflanzen verbessern das Stadtklima, dämpfen Lärm, filtern Schadstoffe aus der Luft und dienen vielen Tieren als Zufluchtsort. Ganz abgesehen von den vielen Freizeitmöglichkeiten, die uns die Natur in der Stadt bietet, haben wir also gute Gründe, diese zu schützen.
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