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Mittwoch, 13. September 2023

[ #geschichte ] Dornbirner Statt-Geschichten

 



[Free eBook] Dieser Band ist als Beitrag zu einer kritischen Stadt- und Regionalgeschichte zu verstehen.

Am Beispiel der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung Dornbirns in den letzten hundert Jahren werden von den Autoren Tendenzen deutlich gemacht, die auch für die Landesgeschichte Vorarlbergs Gültigkeit besitzen.
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!

 

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Dienstag, 3. Januar 2023

[ #ABC Schülerclub ] Dornbirner Sagen

 


Dornbirner Sagen spielen im Dornbirner Grundschulunterricht häufig eine wichtige Rolle. 

Besonders in der vierten Schulstufe sollen solche Sagen nacherzählt werden und nicht selten wird fächerübergreifend bereits in der dirtten Klasse im "Dornbirn-Sachunterricht" darauf eingegangen. Das ist schon für alle nicht in Dornbirn und mit Dornbirner Eltern aufgewachsenen Kindern schwer, insbesondere wenn Dialektausdrücke die Sage durchziehen. Noch schwerer ist es für Kinder die aus anderen Kulturkreisen kommen und diese Dornbirner Geschichten nicht einordnen können.
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Montag, 18. Juni 2018

[ #medien ] Recherchetool: Lokaljournalismus zwischen Recherche und Regionalstolz


Ein fundiertes Recherchetool von prominenten Autoren und aus der Praxis, das auch für Webjournalisten und die Zivilgesellschaft wichtig sein sollte.

netzwerk recherche. Das netzwerk recherche ist ein eingetragener und als gemeinnützig anerkannter deutscher Verein. Es tritt ein für den in Deutschland vernachlässigten recherchierenden Journalismus. Er vertritt die Interessen jener Kollegen, die oft gegen Widerstände in Verlagen und Sendern intensive Recherche durchsetzen wollen.

Der Verein sieht sich in der Pflicht, wenn Funktionsträger den freien Fluss von Informationen behindern, wenn kein Geld für Recherchen zur Verfügung gestellt wird, wenn Kollegen für korrekte, kritische Arbeit angegriffen oder zum Teil sogar juristisch verfolgt werden.

Zu den zentralen Zielen des netzwerks gehört es zudem, die Aus- und Fortbildung im Bereich Recherche zu verbessern. Hierzu erarbeitet der Verein selbst Konzepte, organisiert Fach- und Jahreskonferenzen sowie Stammtische und kümmert sich um die Vergabe von Recherche-Stipendien.


Lokaljournalismus. Der 23. Band der Reihe nr-Werkstatt dokumentiert die Ergebnisse der Fachkonferenz „Dicht dran – oder mittendrin?“, die das netzwerk recherche in Kooperation mit der Deutschen Journalistenschule und der Süddeutschen Zeitung am 9. und 10. November 2012 in München ausrichtete. Der Band steht als PDF-Download (PDF-Datei, 193 S., 6,2 MB) kostenlos zur Verfügung.

[ #forumROMANum ] ⇒
Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf den Inhalt sagt mehr:
  • „Masche für Masche. Thesen zur Lage des Lokaljournalismus”, die satirische Eröffnungsrede der Lokaljournalistin und Dozentin Katrin Kraus. Mit 12 Nadelstichen zur vollen Seite – vom Grinsrüben- zum Tagebuch- und Pappnasenjournalismus. Nachzulesen als Dokumentation und im Wortlaut.
  • Jörg Jung (Böhme-Zeitung), Wolfgang Krach (Süddeutsche Zeitung), Katrin Krauß (Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt), Paul-Josef Raue (Thüringer Allgemeine) und Christoph Reisinger (Stuttgarter Nachrichten) diskutieren über den Stellenwert der Recherche im Lokalen im Beitrag „Kür oder Pflicht – oder gar nicht?”.
  • „Gemeinsam besser? Rechercheteams in Regional- und Lokalmedien.” Einen Einblick in die Arbeit und Entwicklung der Investigativressort und der Zusammenarbeit mit den anderen Abteilungen geben die Rechercheexperten Christine Kröger (Weser-Kurier), Georg Schmolz (MDR), David Schraven (WAZ) und Wolfgang Wiedlich (General-Anzeiger).
  • Über die Beweggründe, die Resonanz und vor allem die Finanzierung ihrer alternativen Zeitungsprojekte erzählen der Stuttgarter Josef-Otto Freudenreich (Kontext Wochenzeitung) und der Basler Urs Buess (TagesWoche) in „Der Preis der Unabhängigkeit. Durch Spenden alternative Zeitungsprojekte finanzieren”.
  • Martin Munz (Bund lesbischer und schwuler JournalistInnen) spricht mit Heidemarie Breer (freie Journalistin), Christina Herz (NDR) und Sven Kneipp (Bürgermeister Merklichen) über die Frage „Warum Schwule und Lesben im Lokalen kaum vorkommen”.
  • Dem Kampf gegen Rechts als journalistischer Auftrag haben sich Robert Andreasch (Aida), Christine Kröger (Weser-Kurier), Hans Leyendecker (Süddeutsche Zeitung), René Wappler (Lausitzer Rundschau) verschrieben. Hier geben sie Einblick in die Recherchen, Beweggründe, (Zusammen-)Arbeit mit staatlichen Institutionen und die Reaktionen der Bevölkerung auf ihre journalistische Arbeit.
  • Städtische Großprojekte als Schmuckstück und Anziehungspunkte – und die Medien als PR-Anhänger oder Spielverderber? Über die Zerrissenheit, Hürden und Fehlentscheidungen journalistischer Begleitung von Großprojekten berichten Uli Adams (Rhein-Zeitung), Josef-Otto Freudenreich (Kontext Wochenzeitung), Joachim Mischke (Hamburger Abendblatt), Jörg Pfisterer (RBB), Wolfgang Wiedlich (General-Anzeiger Bonn).
  • Welchen Wandel, Zwängen, Scheuklappen und Abhängigkeiten der Wirtschaftsjournalismus unterworfen ist, geben Joachim Braun (Nordbayerischer Kurier), Wolfgang Messner (Stuttgarter Zeitung) und Uwe Ritzer (Süddeutsche Zeitung) aus ihrer Sicht im Artikel „Bitte recht freundlich! (Un)abhängige Wirtschaftsberichterstattung” wieder.
  • Die Trümpfe des Lokaljournalismus aufzudecken und sein Ansehen zu erhöhen – das versuchen Martin Kunz (Akademie der Bayerischen Presse), Gerd Penninger (Funkhaus Regensburg), Jörg Sadrozinski (Deutsche Journalistenschule), Christine Schröpf (Mittelbayerische Zeitung) und Johann Stoll (Mindelheimer Zeitung) im Artikel „Das Imageproblem des Lokalen”.
  • „Regionaler Onlinejournalismus als Retter des Lokalen?” – Stefan Aigner (Regensburg-digital), Hardy Prothmann (Heddesheimblog) und Juliane Wiedemeier (Prenzlauer Berg Nachrichten) präsentieren ihre (Erfolgs-)Modelle.
  • Über den tägliche Kampf um Unabhängigkeit im Lokalen und seine speziellen Probleme berichten Renate Angstmann-Koch (Schwäbisches Tagblatt), Joachim Braun (Nordbayerischer Kurier), Christian Krügel (Süddeutsche Zeitung) und Simone Wendler (Lausitzer Rundschau).
  • „Traumatisiert im Rampenlicht. Wie umgehen mit Opfern von Unfällen und Unglücken?” – Peter Zehentner vom Kriseninterventionsteam des ASB München klärt auf.
  • Cordula Nussbaum (Autorin und Coach) gibt Tipps und Tricks zum Problem, „wie man Ordnung ins kreative Chaos bekommt”.
  • „Im Netz ist alles – und nichts. Das Internet für die lokale Recherche nutzen”: Hektar Haarkötter (Macromedia Hochschule), Marcus Lindemann (autorenwerk) und Albrecht Ude (freier Journalist) zur Datenrecherche mit und ohne Google.
  • „Global suchen, lokal finden. Lokale Informationen mit und ohne Google finden” von Hektor Haarkötter – speziell für die nr-Werkstatt die Vertiefung des Vortrags „Im Netz ist alles – und nichts”.
  • „Mehr Freiheit für Reporter? Über die Chancen und Risiken von Regio-Desks” debattieren Paul-Josef Raue (Thüringer Allgemeine), David Schraven (WAZ) und Johannes Ludwig (DokZentrum ansTageslicht.de).
  • „Verhasst und bedroht.” Andreas Becker (Allgemeine Zeitung) , Christine Kröger (Weser-Kurier) und René Wappler (Lausitzer Rundschau) berichten von Drohungen, Erpressungen und Gewalt gegen sie und ihre Redaktionen als Reaktion auf Recherchen und kritische Veröffentlichungen.
  • Formel einer Gewinnergeschichte – oder wie gewinnt man den Wächterpreis der deutschen Tagespresse? Johannes Ludwig vom DokZentrum ans Tageslicht.de analysiert die Siegergeschichten der letzten zehn Jahre.
  • Crossmedialität? Volker Matthies (netzwerk medien-trainer) erklärt die Vorteile und Möglichkeiten der medienübergreifenden Zusammenarbeit.
  • Peter Kveton (Bayerischer Rundfunk) zeigt die rechtlichen Wege auf, „wie man Behörden und kommunale Firmen anzapft”: das Verbraucherinformations-, Umweltinformations-, Informationsfreiheits- und Pressegesetz.
  • „Millionenfalle am Rhein”. Das World Conference Center Bonn beschäftigt Bonn und den Bonner General-Anzeiger seit mehr als drei Jahren. Wolfgang Wiedlich erklärt warum.
  • Wolfgang Kaes (Bonner General-Anzeiger) half dabei, nach 16 Jahren einen Mord aufzuklären – und erhielt dafür den Leuchtturm-Preis für besondere publizistische Leistungen des netzwerk recherche. Die Hintergrundinformationen im Artikel „Aktenzeichen XY gelöst”.
  • Wie der Immobilienkonzern Gagfah mit seinen Mietern umgeht erforschte Lars-Marten Nagel für das Hamburger Abendblatt – nachzulesen im Interview„Dividende statt Instandhaltung. Die Geschäftspraktiken der Gagfah”.
  • Der TSV 1860, die drohende Pleite und ein rätselhafter Investor – eine Geschichte um Fans, Geld und eine investigative Recherche – erzählt von Klaus Ott (Süddeutsche Zeitung).
  • Über den Konflikt, wenn Journalismus und Freundschaft kollidiert, berichtet Helmuth Rücker und Michael Lukaschik (Passauer Neue Presse) in „Der Abschiedsbrief als Exklusiv-Information”.
  • „Reiche Bürger – arme Stadt”: Ingolf Gritschneder (WDR) recherchierte in seiner Heimatstadt Bergisch-Gladbach die Gründe für das geringe Steueraufkommen.
  • Von der Recherche bis zum Europäischen Gerichtshof: „Wie Georg Wellmann den Kölner Esch-Skandal aufdeckte – und 14 Klagen vor Gericht gewann”.
  • Hubschrauber, Autos, Kleidung und Schlagstöcke – Ludwig Kendzia (MDR) berichtet über „die Beschaffungsaffäre der Thüringer Polizei”

Donnerstag, 17. November 2016

[ #DORNBIRN! ] Elternsprechtag? Lernprobleme, Sorgen? Das muss nicht sein!

Wo bleibt Ihr Kind? Elternsprechtag? Lernprobleme, Sorgen?  Das muss nicht sein!

Täglich (an allen Schultagen) von 14–18 Uhr  helfen ehrenamtlich tätige Tutoren bei Hausaufgaben und Lernproblemen.  

Wir suchen auch weitere Helfer. Es gibt nichts Schöneres als Kindern zu helfen. Bis sie wieder gerne lachen können. 

Rufen Sie an, wenn Ihr Kind Hilfe braucht und melden Sie sich, wenn auch Sie helfen wollen!

Tel.
0664/8585513 (Bernadette Kegele)
0664/8585419 (Heinz Starchl)

Dornbirn, Viehmartstr.3/I (Vorarlberger Hof - I. Stock. 

Sonntag, 1. Februar 2015

[ #dornbirn ] Holt die urbane Kulturpolitik zurück!


Die zehntgrößte Stadt Österreichs braucht endlich eine urbane Kulturpolitik!

Besonders der Wandel von der „Spaßgesellschaft“ zu einer Gesellschaft die wieder Sinnzusammenhänge sucht, führt heute zu einem neuen regionalem städtischen Kulturverständnis. Hanno Rauterberg beschreibt in seinen Buch „Wir sind die Stadt! - Urbanes Leben in der Digitalmoderne“ Die Stadt ist tot, es lebe die Stadt: Allen düsteren Prognosen zum Trotz wird der öffentliche Raum neu entdeckt.

Mitten im Hyperindividualismus wächst die Sehnsucht nach kollektiver Erfahrung – und findet in der Stadt ihren Ort. Ein ungewohnter Gemeinschaftsgeist erobert Straßen und Plätze, neue Spielformen des Öffentlichen entstehen.


Impulsloses Dornbirn. Vor über 25 Jahren hat das Sommerkulturereignis «Impuls» 20 Jahre lang den öffentlichsten Raum Dornbirns, den Marktplatz, in eine Bühne für moderne urbane Kultur verwandelt. Ganz im Sinne des erweiterten Kulturbegriffs hat dieses lebendige Kulturfestival mit außergewöhnlichen Kulturereignissen jenseits und abseits von elitären Kunstansprüchen die Innenstadt Dornbirns in einen öffentlichen Theaterraum für alle verzaubert. Das Impuls Festival befand sich in diesen 20 Jahren nicht nur am Puls der internationalen Zeit, sondern im Hoch der innovativen „street art“-Entwicklung moderner Städte die auch eine zukunftsweisende Kulturarbeit beinhaltete.


Eine der Haupt– Säulen des Programms war eigentlich immer die in unseren Breiten kaum gepflegte Kunstform des Straßentheaters. Das Kulturfestival Impuls war immer mit einer zauberhaften Performance nationaler, internationaler Straßen- und Circus-Theater-Künstler ein Großereignis in Dornbirn.

Ohne Zweifel konnten wir immer auf diesen künstlerischen Höhepunkt Stolz sein, wo nationale und internationale Künstler mit ihren unterschiedlichen Performance, alle Besucherinnen ohne Eintritt und ohne Ansehen des sozialen Status oder der Bildung teilgenommen haben.


Dornbirn verlor mit „Impuls“ einen wichtigen kulturellen, kommunikativen und sozialen Impuls und die Stadt verlor durch eine ÖVP Kulturpolitik der Kurzsichtigkeit wichtige Impulse für ihre Lebensqualität, ihre Sinnstiftung, einen Zauber der Gefühle und eine kulturelle Identität.

Dass das 20 jährige Jubiläums-Festival 2008 von Impuls gleichzeitig auch das letzte dieses in breiten Bevölkerungsschichten beliebten Festivals war, ist für uns nach wie vor nicht tragbar. Die politisch Verantwortlichen der regierenden ÖVP,  haben diesem Ende von Impuls unter Hinweis auf fehlende Geldmittel mehr oder weniger tatenlos zugesehen und tragen somit auch die Verantwortung für das Ende des Impuls-Festivals.


Standortfaktor Kultur. Ein Freilufteinkaufszentrum mit riesiger Tiefgarage zu sein, ist zu wenig für eine Stadt, die durch Standort- und Lebensqualität überzeugen will, so formulierte es der Spielboden Dornbirn in einer Pressemeldung am 27.5.2008 passend. Deshalb ist von der Stadt Dornbirn die sofortige Aufnahme neuer Gespräche mit dem Verein „Caravan“ zu fordern - um unserer Stadt in einer globalisierten Welt eine wichtige kulturelle Identität zurück zu geben.


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