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Samstag, 12. August 2023

[ #religion ] Interkulturelle Kompetenz: Japans Religion - Glossar und Webhandbuch

 


[eText/eLexika] Ein Web-Handbuch mit tollem Glossar zu den beiden Hauptreligionen Japans, Buddhismus und Shinto steht als "echter Lückenschluss" im Web. 

Es behandelt beide Religionen Japans in traditioneller als auch moderner Erscheinung ebenso wie die Überschneidungen, Verflechtungen und Trennlinien.

Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!

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Freitag, 30. Juni 2023

[ #medien ] Neue Begriffe für die "Einwanderungsgesellschaft"


Wir lesen Zeitung, Blogs, Webseiten und Facebookeinträge. Wir bemerken, dass Wörter wie »Einwanderer«, »Zuwanderer” und »Migrant« im selben Text nebeneinander verwendet werden, in der Annahme, sie würden alle dasselbe bedeuten. 

Worin sich diese Begriffe unterscheiden und bei welchen weiteren Themen ungenau formuliert wird, erläutern die »Neuen deutschen Medienmacher« in einem Glossar mit Formulierungshilfen für die Berichterstattung. Es soll als Hilfestellung für die tägliche Redaktionsarbeit dienen. Sicher auch für Bürgerjournalisten nützlich.
2013 sind auf Initiative der »Neuen deutschen Medienmacher« bundesweite Vertreterinnen und Vertreter von Medien, Wissenschaft und Verwaltung beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zusammengekommen und haben anderthalb Tage lang Begriffe diskutiert und Definitionen abgeglichen. 
Die Empfehlungen im Glossar bauen auf diesen und vielen weiteren Diskussionen auf. Mit der Unterstützung zahlreicher WissenschaftlerInnen, Fachleuten und PraktikerInnen haben JournalistInnen aus dem Netzwerk der NdM die Inhalte des Glossars in ehrenamtlicher Arbeit erstellt. Sie sind unser Beitrag zur einer laufenden Debatte und sicher nicht abschließend. In diesem Sinne begrüßen wir Ihre Vorschläge, Hinweise und Kritik: geschaeftsstelle@neuemedienmacher.de.


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Montag, 19. Juni 2023

[ #kultur ] Europas Welterbe in Bild, Text und Ton


Schätze der Welt – Erbe der Menschheit ist eine Dokumentarreihe deutscher öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten. 

Die Reihe entsteht in Zusammenarbeit mit dem UNESCO-Welterbe. Einige Sendungen verzichteten auf den Serientitel "Schätze der Welt" und firmierten lediglich unter "Erbe der Menschheit": Jene Beiträge, die sich u.a. mit Auschwitz, Hiroshima oder der Apartheid-Gefängnisinsel Robben Island befassten, konnten schwerlich "Schätze der Welt" tituliert werden und so sind sie (wohl als belastendes) Erbe der Menschheit eingegangen.

Die enorme Sammlung an Texten, Informationen, Bildern und Videos ist auch im Internet aufrufbar und bequem unabhängig von Sendeterminen nutzbar.
  • Afrika
  • Amerika
  • Asien
  • Australien
  • Europa

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Europas Welterbe
  • Albanien: Butrint 
  • Armenien: Klöster Haghpat und Sanahin 
  • Belgien: Das Plantin-Moretus Museum in Antwerpen, Die Horta Häuser in Brüssel
  • Bosnien-Herzegowina: Die Brücke von Mostar
  • Bulgarien: Das Kloster Rila, Das Thrakergrab von Sweschtari, Die Kirche von Bojana
  • Deutschland: Das Gartenreich Dessau-Wörlitz, Das Mittlere Rheintal, Das Zisterzienserkloster Maulbronn, Die Altstadt von Quedlinburg, Die Berliner Moderne, Die Berliner Museumsinsel, Die Reichenau, Die Residenz von Würzburg, Die Schlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl, Die Wartburg, Dresdens Elbufer, Hildesheim, Lübeck, Sanssouci, Wallfahrtskirche "Die Wies", Wismar und Stralsund, Zeche Zollverein
  • Deutschland/Niederlande: Das Wattenmeer
  • Deutschland/Polen: Der Fürst Pückler Park in Bad Muskau
  • Estland: Das historische Tallinn
  • Finnland: Rauma
  • Frankreich: Avignon, Bordeaux, Canal du Midi, Chambord, Das Tal der Loire, Die Kathedrale von Chartres, Die Kathedrale von Reims - Glaube, Macht und Schönheit, Fontainebleau, Fontenay, Le Havre, Lyon, Mont St. Michel, Nancy, Paris, Saint Emilion, Vézère
  • Griechenland: Das antike Olympia, Delos, Delphi, Die Felsenklöster von Meteora, Epidauros, Mystras, Rhodos
  • Grönland: Ilulissat Eisfjord
  • Großbritannien: Bath, Der königliche Park von Studley und die Ruinen von Fountains Abbey, Liverpool, Maritime Greenwich, New Lanark, Orkney, Stonehenge, Westminster
  • Großbritannien, Deutschland: Der Limes
  • Heiliger Stuhl/Vatikan: Die Peterskirche und die Vatikanstadt von Rom
  • Irland: Skellig Michael, Nationalpark Thingvellir
  • Italien: Die Küste von Amalfi, Paestum und Velia, Pisa, Sassi di Matera, Venedig und seine Lagune, Verona
  • Italien/Vatikan: Die Altstadt von Rom
  • Kroatien: Die Altstadt von Trogir, Die Kathedrale von Sibenik, Dubrovnik
  • Lettland: Riga
  • Malta: Die Megalith-Tempel Maltas, Valletta
  • Mazedonien: Ohrid
  • Montenegro: Die Bucht von Kotor, Durmitor Nationalpark
  • Niederlande: Das Rietveld Schröderhaus in Utrecht, Das Wouda- Schöpfwerk
  • Norwegen: Der Geiranger Fjord, Die Stabkirche von Urnes, Roeros
  • Österreich: Die Altstadt von Graz, Semmering, Wachau
  • Österreich/Ungarn: Der Neusiedler See
  • Polen: Das Salzbergwerk von Wieliczka
  • Portugal: Angra do Heroismo, Belem, Porto, Sintra, Tomar, Das Kloster Horezu
  • Rumänien: Die Wehrkirche von Biertan, Donaudelta
  • Russische Föderation: Moskau, St. Petersburg
  • Russland: Das Dreifaltigkeitskloster von Sergijew Possad
  • Schweden: Die Radiostation Grimeton, Drottningholm, Visby, Öland, Bellinzona, Der Aletsch Gletscher, Die Altstadt von Bern, Die Weinterrassen des Lavaux, La Chaux-de-Fonds und Le Locle, Monte San Giorgio
  • Schweiz/Italien: Die Rhätische Bahn
  • Slowakei: Spissky Hrad, Vlkolinec
  • Spanien: Die Seidenbörse von Valencia, Ibiza, Las Medulas und seine Goldminen, Palast der katalanischen Musik, Barcelona, Vall de Boi
  • Tschechische Republik: Das Haus Tugendhat, Lednice, Telc
  • Türkei: Safranbolu - Eine Zeitreise zur anatolischen Seidenstraße
  • Ukraine: Lemberg
  • Ungarn: Budapest
  • Zypern: Paphos

Dienstag, 25. April 2023

[ #menschenrechte ] Handbuch Kultur & Geschichte der Roma


[FreE-Book] Rombase Pädagogik ist eine Handreichung für LehrerInnen, Roma-MediatorInnen und alle anderen Interessierten an Geschichte und Kultur der Roma - einer Europäischen Nation ohne eigenen Staat. Das Handbuch bietet in Form von Impulsartikeln einen Überblick über die Inhalte der Kulturdokumentation.

Ergänzt durch die Anregungen zur didaktischen Umsetzung Roma-spezifischer Themenbereiche, die Materialiensammlung sowie weiterführende Literatur und Links ermöglicht Rombase-Pädagogik einen einfachen Einstieg in die Thematik und unterstützt zugleich die sinnvolle Umsetzung der Inhalte.
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Montag, 6. März 2023

[ #interkultur ] Musikinstrumente selber bauen: Trommel und Afrikanisches Klavier


Das Ausgangsmaterial für Bastel- und Musikstunde ist schnell gefunden: Ein Blumentopf und eine Zigarrenkiste.

Trommeln werden auf der ganzen Welt in vielfältiger Form als Rhythmus-, Effekt- oder Signalinstrumente verwendet und zählen zu den ältesten Musikinstrumenten der Menschheit. Als Trommel bezeichnet der Musikwissenschafter ein Musikinstrument, bei dem der Klang mit einer aufgespannten Schwingungsmembran, dem sogenannten Fell, erzeugt wird. Der Fachbegriff hierfür lautet Membranophon. Umgangssprachlich werden in der Regel Instrumente, deren Fell direkt mit Schlägeln oder Händen angespielt wird, als Trommel bezeichnet. Für die konkrete Bastelaufgabe reicht ein Blumentopf aus.

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Dienstag, 28. April 2020

[ #religion ] Der Islam in Österreich - Ein Überblick


FreeBook. Die ÖGPP - Österreichische Gesellschaft für Politikberatung und Politikentwicklung - eine Denkwerkstatt für politische, wirtschaftliche und soziale Analysen und Strategien - hat ein interessantes Dokiment aufgelegt.  

Der Beitrag versteht sich als kurzer und verständlicher Überblick zum Islam in Österreich und enthält zahlreiche Hinweise auf weiterführende und vertiefende Literatur.

Der Islam ist keine monolithische Religion. Den Islam gibt es deshalb ebensowenig wie das Christentum. Dennoch galt der sunnitische Islam hanefitischer Rechtsschule lange Zeit als der rechtmäßige Vertreter der Religionsgemeinschaft in Österreich, wo der Islam bereits seit mehr als einhundert Jahren anerkannt ist. Wie ist die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGIÖ) heute verfasst, was sind ihre Aufgaben und woher kommen die Mitglieder der großen Moscheevereine, die in der Regel noch nach nationalen oder ethnischen Richtlinien organisiert sind – auch wenn viele der in Österreich lebenden Muslime bereits im Besitz der österreichischen Staatsbürgerschaft sind. Die wichtigsten Konfliktfelder zwischen der österreichischen Mehrheitsgesellschaft und den hier lebenden Muslimen sind seit Jahren dieselben – Verschleierung, rituelle Schächtung und die Errichtung von islamischen Kultstätten. Nicht abschließend beantwortet werden kann die Frage, ob sich die in Österreich lebenden Muslime mehrheitlich auf dem Weg einer allmählichen Säkularisierung oder aber auf einem verstärkten Rückzug in eine radikale Religiosität befinden. Unklar ist auch, welche Auswirkungen das neue Islamgesetz haben wird, dessen seit Ende 2014 vorliegender Entwurf bereits für kontroverse Diskussionen gesorgt hat.

Vorwort. Zahlreiche AutorInnen haben darauf hingewiesen, dass die Situation der Muslime in Österreich insofern einzigartig in Europa sei, als der Islam bereits 1912 als Religionsgesellschaft anerkannt wurde und den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts genießt – ein Resultat der historischen Beziehungen Österreichs zum Balkan, insbesondere zu Bosnien und Herzegowina.
Dieser Startvorteil wurde in den letzten Jahrzehnten, die von einer Zunahme islamkritischer – nicht selten sogar –feindlicher! – Äußerungen in Politik und Medien gekennzeichnet waren, allerdings leichtfertig verspielt.

Unbestritten ist, dass der Islam in Österreich aufgrund der demographischen Entwicklungen eine nicht mehr zu vernachlässigende Größe darstellt. Die Muslime sind mittlerweile auch im Alltag „sichtbar“ geworden und fordern mit neuem Selbstbewusstsein die ihnen zustehenden Rechte ein. Gleichzeitig hat, v.a. seit dem Aufleben des islamischen Fundamentalismus weltweit, die kulturelle und soziale Kluft zwischen den Muslimen und Teilen der österreichischen Mehrheitsbevölkerung zugenommen. In den von der österreichischen Gesellschaft lange Zeit vernachlässigten Zuwanderermilieus sind vermehrt politischer Radikalismus, Antisemitismus und eine allgemein antiwestliche Einstellung anzutreffen, auch wenn es zum Ausmaß dieses Phänomens sehr unterschiedliche Angaben und Meinungen gibt.

All das stellt den österreichischen Staat, aber auch die in Österreich lebenden Muslime vor eine Vielzahl von z.T. neuen Herausforderungen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil dem Islam ein umfassender gesellschaftlicher Regelungsanspruch inhärent ist und einige seiner strukturellen Eigenheiten, wie z.B. das Fehlen eines alle Gläubigen umfassenden religiösen Lehramts oder eines förmlichen Mitgliedschaftsrechts, seine rechtliche Verankerung erschweren.

Das seit längerem vorbereitete und nunmehr gültige neue „Islamgesetz“ enthält zudem einige Formulierungen, die nach Ansicht mancher ExpertInnen den Islam und seine Anhänger quasi „unter Generalverdacht“ stellen und durchaus den Charakter einer „Anlassgesetzgebung“ besitzen.


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Lohnt sich ein download? Ein schneller Blick auf den Inhalt sagt mehr:
Vorwort 3
1. Der Islam  Grundlagen  4
1.1. Islamische Strömungen und Rechtsschulen 6
1.2. Islamische Bruderschaften 8
1.3. Islamismus und islamischer Fundamentalismus 10
1.4. Der „heilige Krieg“ 13
 2. Der Islam in Österreich 14
2.1. Frühe Anerkennung 14
2.2. Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) 17
2.3. Islamunterricht 19
2.3.1. Die Islamische Religionspädagogische Akademie (IRPA) 21
2.3.2. Forschungseinheit Islamische Religionspädagogik der Universität Wien 21
2.3.3. Privater Hochschullehrgang für Islamische Religionspädagogische Weiterbildung (IHL) 22
2.4. Soziale Einrichtungen von Muslimen für Muslime 22
2.5. Friedhöfe 23
2.6. Weitere islamische Organisationen in Österreich 23
2.6.1. Türkisch Islamische Union für kulturelle
und soziale Zusammenarbeit in Österreich (ATİB) 23
2.6.2. Österreichische Islamische Föderation (AIF) 24
2.6.3. Union islamischer Kulturzentren (UIKZ) 25
2.6.4. Türkische Kultur- und Sportgemeinschaft in Österreich (ADÜFT) 26
2.6.5. Weitere türkisch-islamistische Bewegungen 26
2.6.6. Dachverband der Bosniaken in Österreich 26
2.6.7. Arabische Muslime 27
2.6.8. Islamische Alevitische Glaubensgemeinschaft in Österreich (ALEVI) 27
2.6.9. Schiiten Vereinigung Ahl-ul Bayt 28
3. Anzahl und Herkunft der Muslime in Österreich Anzahl und Herkunft der Muslime in Österreich 28
4. Konfliktfelder Konfliktfelder Konfliktfelder 31
4.1. Kopftuch und Verschleierung 31
4.2. Das Schächten nach islamischem Ritus 32
4.3. Die Errichtung von Moscheen und Minaretten 33
5. Rückzug in die Religiosität oder allmähliche Säkularisierung? die Religiosität oder allmähliche Säkularisierung? die Religiosität oder allmähliche Säkularisierung? 36
6. Das neue Islamgesetz

Sonntag, 26. April 2020

[ #interkultur ] Die andere Sprachbegegnung: Das Welt-ABC


Das WeltABC ist eine Einladung zur Reise durch Sprache(n) und damit verknüpften Bildern. 

Es ist eine Sammlung scheinbar klarer Begriffe, deren Ausgangspunkt die Sprache Deutsch ist. Diese Begriffe werden mit weiteren Begriffen assoziiert und durch Fotos illustriert.

Das WeltABC ist jedoch kein Lexikon, das sich um eine vertiefende Erklärung der Welt bemüht. Ganz im Gegenteil geht es einen radikal anderen Weg: Die Basis der Inhalte ist die erlebte Wirklichkeit von Kindern unterschiedlichster Muttersprachen und Kulturen, die gerade im Prozess des Lernens der deutschen Sprache stehen. Damit rückt die Vielfalt in den Vordergrund, die zugleich die Unschärfe von Sprache mit ihren bedeutungssicher geglaubten Begriffen belegt. In dieser Unschärfe wird mittels der Bilder jedoch das Gemeinsame - und damit das Gemeinte - sichtbar.
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Sonntag, 15. März 2020

[ #soziale-sicherheit ] Ein politisches Must: Interkulturelle Öffnung der Altenpflege


Die vorliegende Diplomarbeit an der Universität Wien (Fakultät für Sozialwissenschaften), basierend auf der Grounded Theory (ein sozialwissenschaftlicher Ansatz zur systematischen Auswertung vor allem qualitativer Daten), befasst sich mit den Vorstellungen türkischsprechender Migrant/inn/en in Wien bezüglich ihres Alterns.  Eine Arbeit, die durchaus über Wien hinaus beachtet werden darf.

Analysiert werden die Wünsche und Vorstellungen türkischsprechender Migrant/inn/en vor dem Hintergrund der selbst in Wien noch kaum vorhandenen interkulturellen Öffnung der Altenpflege.

Mehrheitlich wird der Wunsch nach einem kultursensiblen Altenheim in Wien seitens türkischsprechender Migrant/inn/en als Alternative zum Altern in der Familie geäußert. Allerdings projizieren die Migrant/inn/en in diesen Wunsch nach einem kultursensiblen Altenheim ihre eigenen Bedürfnisse, da aufgrund der fehlenden spezifischen Angebote (wie z.B. auch auf muslimische bzw. türkische Patient/inn/en ausgerichtete Tageskliniken oder Heimhilfen) keine Erfahrungen gemacht werden konnten. Die Ablehnung lokaler (österreichischer) Altenheime ist wiederum durch das Fehlen kultursensibler Angebote begründet, wobei die Sprache, die Körperpflege, und das Essen eine Hauptrolle spielen. Von zentraler Bedeutung ist die Kommunikation in der eigenen Muttersprache.

Eine Minderheit der ersten Generation besteht darauf, im Alter in der Familie gepflegt zu werden und lehnt jede Art von Altenheim ab. Auffallend ist die Haltung der zweiten Generation, die Eltern im Alter bei sich pflegen zu wollen. Motiviert ist dies durch Achtung, Schuld, Verpflichtung und teilweise starkem Schamgefühl gegenüber der Gesellschaft. Die Ergebnisse dieser Studie zeigen die dringende Notwendigkeit einer interkulturellen Öffnung der Altenpflege auf.

Die PDF-Datei der Diplomarbeit kann kostenfrei heruntergeladen werden. Bitte beachten Sie aber die Urheberrechte.

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Freitag, 21. Juni 2019

[ #multikultur ] Toolbox Interkulturelles Lernen - Methodenbox für die Jugendarbeit


Wahrnehmung, Denken, Fühlen und Handeln jedes Menschen sind wesentlich von der Kultur geprägt, der er angehört. 


Kultur ist dabei nicht als „Hochkultur“ (Literatur, Musik, andere), sondern im weitesten Sinne zu verstehen, als ein Orientierungssystem von spezifischen Lebensweisen, Werten, Ideen und Bedeutungen, das alle Lebensbereiche durchdringt und an dem sowohl die Gesellschaft im Ganzen als auch die Individuen ihr Handeln ausrichten.

Mit den eigenen kulturellen Wahrnehmungs- und Handlungsrastern treten wir auch fremden Kulturen gegenüber (Ethnozentrismus). Da diese Muster in der Regel unbewusst sind, betrachten wir fremde Kulturen zunächst unreflektiert durch unsere Brille, was dazu führt, dass wir vieles nicht verstehen, fehlinterpretieren und oft genug auch ablehnen beziehungsweise abwerten. Kultur darf dabei nicht vorschnell mit einem anderen Land oder einer Nationalität gleichgesetzt werden. Beispiele auch aus der jüngeren Vergangenheit belegen, dass durchaus innerhalb eines Staates oder einer Nation kulturelle Unterschiede bestehen können.

Toolbox.
Um das interkulturelle Lernen im Rahmen von internationalen Begegnungen zu fördern, können verschiedene Übungen und Spielen eingesetzt werden, die die Teilnehmer/-innen dabei unterstützen, Fremde und Fremdes besser zu verstehen, Toleranz und Fähigkeit zu konstruktiver Zusammenarbeit zu entwickeln, mitzubestimmen und Verantwortung zu übernehmen.

In der Methodenbox findet man eine große Auswahl an Übungen und Spielen zum interkulturellen Lernen. Dabei haben Sie die Wahl, sich in alphabetischer Reihefolge durch den Fundus zu klicken oder über die Volltextsuche der Homepage (oben rechts) und die erweiterte Suche gezielt nach speziellen Methoden zu suchen.

Die einzelnen Methoden sind jeweils nur einer Kategorie zugeordnet, so dass keine Dopplungen vorkommen. Die Kategorien sind an den Ablauf einer internationalen Begegnung angelehnt und gehen auf wichtige Aspekte einer (Jugend)Begegnung ein. Da bei manchen Übungen die Abgrenzung jedoch nicht ganz einfach ist, lohnt es sich, gegebenenfalls auch in mehreren Kategorien zu suchen.


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[ #jugendarbeit ] Toolbox: Internationale Begegnungen organisieren


Internationale Begegnungen leicht gemacht - ein Leitfaden für Einsteiger/-innen der  IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland. Sicher auch anderswo als "nur" in Deutschland an- und verwendbar.

Jeder, der schon einmal einen Ausflug oder ein Wochenendseminar für eine größere Gruppe organisiert hat, weiß, dass solche Aktivitäten immer einen gewissen Vorbereitungsaufwand mit sich bringen. Dieser lässt sich aber meist in Grenzen halten. Schließlich kennt man in der Regel die Teilnehmenden und bewegt sich im vertrauten heimischen Umfeld. Da fällt bei überraschend auftretenden Problemen das Improvisieren leicht.

Internationale Jugendbegegnung. Die Organisation einer internationalen Jugendbegegnung spielt in einer etwas anderen Liga, denn die Zahl der möglichen Stolpersteine ist ungleich größer: unbekannte Partner, unterschiedliche Mentalitäten, fremde Rahmenbedingungen. Da können kleine Überraschungen schnell zu einer Krise führen und aus Spaß wird Frustration.

Planung. Welches Thema wähle ich für die Begegnung? Wie finde ich den richtigen Partner? Welche Möglichkeiten der Finanzierung gibt es?

  • Vorbereitung: Wie finde ich Teilnehmer/-innen? Wie gestalte ich die An- und Abreise, Unterkunft, Verpflegung? Wie sieht der genaue Pogrammablauf aus?
  • Durchführung: Leitung der internationalen Begegnung, Krisenmanagement, Kommunikation
  • Nachbereitung: Auswertung, Verwendungsnachweise, Dokumentation

Ziele. Mit dieser Toolbox möchte die Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland Teams mit wenig Erfahrung unterstützen, eine internationale Jugendbegegnung zu organisieren. Die Toolbox dient als Leitfaden und Orientierungshilfe. Die verschiedenen Kapitel sind als Schlaglichter zu verstehen, die helfen sollen, das eigene Vorgehen bei der Organisation zu reflektieren und das Team für verschiedene Problemfelder zu sensibilisieren.


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Donnerstag, 13. Juni 2019

[ #kultur ] Voneinander lernen: Kunstvermittlung im Kontext kultureller Diversität


Die Studie "Voneinander lernen – Kunstvermittlung im Kontext kultureller Diversität" untersucht aktuelle Kunstvermittlungsformen im Hinblick auf ihren Umgang mit kultureller Diversität auf mehreren Ebenen: sei es in Bezug auf die Herkunft der Künstlerinnen und Künstler beziehungsweise auf die der Kunstvermittlerinnen und Kunstvermittler, im Hinblick auf die Wahl der Themen, der Form ihrer Gestaltung oder der Orientierung an verschiedenen Zielgruppen.

Damit möchte die Studie einen Beitrag zum aktuellen kultur- und entwicklungspolitischen Diskurs um kulturelle Bildung – insbesondere für den Bereich der "Arts Education" – leisten.

Obwohl ein Konsens darüber existiert, dass Kunstvermittlung ein wesentliches Element kultureller Bildung darstellt, besteht gleichzeitig ein Desiderat in der Frage, wie eine aktuelle Kunstvermittlung aussehen kann, die für Rezipientinnen und Rezipienten Angebote der Auseinandersetzung mit Kunstwerken entwickelt, in die die jeweiligen kulturellen Hintergründe einbezogen werden.

Dieser neue Ansatz tritt an die Stelle der bislang vorrangig praktizierten Vermittlung kanonischen (kunsthistorischen) Wissens.

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Inhaltsverzeichnis
Einleitung  5
1. Transkulturelle Diversität, kulturelle Bildung, Kunstvermittlung: eine Annäherung   8
2. Kunstvermittlung und transkulturelle Diversität in der Praxis: vier Fallbeispiele   20
3. Auswertung der Projekte  45
4. Resümee  57
   Handlungsempfehlungen  60
   Literatur und Links  64
   Zur Autorin 68

Mittwoch, 15. Mai 2019

[ #interkultur ] Teilen mit den Armen: Kurban Bayrami - Mutlu Kurban Bayramı dilerim

Bildquelle: Wikimedia
Das Opferfest heißt auf Arabisch Id al-Adha (auch: Idul-Adha, Eid Aladha, arabisch عيد الأضحى) und ist das wichtigste Fest im Islam. 

Es erinnert Muslime auf der ganzen Welt daran, Allah zu vertrauen und vergisst dabei nicht auf die Armen. Für Pilger ist das Fest außerdem ein Teil der Pilgerfahrt nach Mekka.

Feiertage. Islamische Feiertage beginnen jeweils am Vorabend des angegebenen Tages. Der islamische Kalender richtet sich nach dem Mondverlauf und besitzt 354 Tage. Der Mondkalender besteht aus zwölf Monaten zu jeweils 29 bzw. 30 Tagen. Ein neuer Monat beginnt, sobald nach dem Neumond die Mondsichel wieder am Himmel erscheint. Deswegen fällt das Opferfest jedes Jahr auf einen anderen Zeitraum. Meist verschiebt sich das Opferfest um elf Tage pro Jahr. Das Opferfest 2019 wird in Österreich von gläubigen Muslimen vom 11. - 13. August 2019 gefeiert. Geographische Gegebenheiten könne auch dazu führen, dass die Festlegung des Festes in den verschiedenen Islamischen Ländern um einen Tag variiert. Kinder an österreichischen Pflichtschulen erhalten an diesem Tag auf Antrag der Eltern schulfrei.
Kalpler vardır sevgiyi paylaşmak için, insanlar vardır dostluğu paylaşmak için ve bayramlar vardır kutlanmak için ramazan bayramınız mübarek olsun
Gemeinsamer Abraham. Im Gott-Vertrauen ist  Abraham vielen Muslimen, Juden und Christen ein großes Vorbild. Alle drei Religionen kennen eine Überlieferung, nach der Abraham aus Liebe und Vertrauen zu Gott sogar bereit war, seinen Sohn zu opfern. Gott erlöste ihn jedoch und hielt ihn im letzten Moment von der Tat ab. Abraham musste schließlich nur ein Tier opfern.

In Erinnerung an diese Geschichte schlachten viele Muslime zum Opferfest auch heute noch ein Tier. Zumeist wird beim muslimischen Opferefst ein Hammel (vgl. ein Widder, wurde nach biblischer Überlieferung anstelle Isaaks geopfert) gespeist, als besonderes Symbol für Wohlergehen in der Familie. Das Fleisch teilen sie zu gleichen Teilen durch drei: ein Drittel isst die Familie, ein Drittel bekommt die Verwandtschaft und ein Drittel erhalten bedürftige Menschen.
Viele Muslime lassen heute zum Opferfest ein Tier in einem Land schlachten, in dem mehr Armut herrscht als in Europa. Das Fleisch lassen sie dann dort an bedürftige Menschen verteilen.
Kurban Bayrami. Schließlich ist Id al-Adha, das bei den türkischen Muslimen Kurban Bayrami heißt, auch oft ein ausgelassen gefeiertes Familienfest, das für zwischenmenschliche Solidarität und Freude steht. Ausdruck findet es im Gebetshaus wie im privaten Kreis der Familie und Freunde. Es wird gemeinsam und lange gefeiert.

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Samstag, 2. März 2019

[ #jugendarbeit ] Aktionstage 2019 „8samkeit – klima im wandel“


Im Rahmen des Radikalisierungspräventionsprojektes „8samkeit – klima im wandel“ werden die diesjährigen Aktionstage der Offenen Jugendarbeiten Lustenau und Dornbirn stattfinden.

Im März ist es soweit: in den Tagen vom 13.- 16. März 2019 wird ein vielfältiges Programm dazu einladen, sich mit den Themen Faschismus, Nationalsozialismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus auseinander zu setzen. 

Diese Veranstaltungsreihe umfasst dabei verschiedenste Aspekte von Wandel im Sinne von Veränderung – zum Beispiel in gesellschaftlicher und politischer Hinsicht. Hier soll mithilfe von Workshops, Diskussionen, Vorträgen und Filmvorführungen das eigene Verhalten reflektiert und die eigene Position bewusst gemacht werden, um Extremismus in jeglicher Form entgegenzuwirken.

PROGRAMM:

Workshop: Vielfalt (er)leben
Mit: Frau Burak Borihan
Mittwoch, 13. März / 14:00 Uhr
Mädchencafé – Maria-Theresien-Str. 35
Dauert ca. zwei Stunden. Themen wie Diskriminierung und Frauen in verschiedenen kulturellen Kontexten werden mit den Mädchen bearbeitet. Es werden anhand von Rollenspielen verschiedene Situationen dargestellt. Der Workshop wird interaktiv und spielerisch gestaltet.

Bunte Küche
Mittwoch, 13. März / 14:00 Uhr
Jugendtreff Oase – Maria-Theresien-Str. 91
Bunte Küche – Bring gekochtes Essen vom Vortag mit in den Jugendtreff Oase und teile es mit den Besucher*innen in gemütlicher Runde. Wir erzählen uns etwas über die Herkunft des Essens und lassen uns von der Vielfalt überraschen.


Filmabend „Der Himmel wird warten“ mit Snacks und Diskussionsrunde



Donnerstag, 14. März / 19:00 Uhr
Culture Factor Y – Amann-Fitz-Str. 6
Die Teenagerin Mélanie lebt ein ganz normales Leben – bis sie eines Tages übers Internet einen Jungen kennenlernt, für den sie schnell Feuer und Flamme ist. Leider handelt es sich bei diesem um einen islamistischen Fundamentalisten, der sie auf die dunkle Seite zieht. Auch Sonia war in die Hände der Islamisten geraten und hätte beinahe ihr Leben geopfert, um ihrer Familie einen Platz im Paradies zu sichern.
 
Workshop mit Young Caritas: „Fluchtspiel“
Mit: Frau Burak Borihan und Frau Sabine Fulterer
Freitag, 15. März / 13:30 Uhr
Mädchencafé – Maria-Theresien-Str. 35
Bei diesem Workshop werden folgende Fragen behandelt: Warum kommen hauptsächlich starke, junge Männer zu uns ins Land? Was für Gefahren birgt so eine Flucht? Was ist ein Schlepper? Verschiedene Stationen der Flucht werden dargestellt. Der Workshop dauert zwei Stunden.

Workshop: zum Thema „Vielfalt“
Jugendliche Peers (Speakers) als Workshopreferent*innen.
Freitag, 15. März / 16:00 Uhr
Jugendtreff Oase – Maria-Theresien-Str. 91
Hate speeches und Meinungsfreiheit liegen nah beieinander. youngCaritas-Speakers sind jugendliche Peers der youngCaritas, die ihre persönlichen Erfahrungen mit fundiertem Wissen zu den Themen Identität(en), Kultur, Vorurteile, Benachteiligungen, Ausgrenzungen, Gewalt und Kommunikation für die Workshops aufgearbeitet haben. Die youngCaritas Speakers erklären Begriffe, erarbeiten Strategien für ein wertschätzendes sowie solidarisches Miteinander und versuchen mit diversen Übungen und Spielen aufzuzeigen, worauf es im Umgang mit dem anderen wirklich ankommt.

Vortrag – zu den Themen: Faschismus, Nationalsozialismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus
Mit: Prof. Dr. Werner Bundschuh
Freitag, 15. März / 19:00 Uhr
Culture Factor Y – Amann-Fitz-Str. 6
Dr. Werner Bundschuh hält einen Vortrag zu den Themen Faschismus, Nationalsozialismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus, bei dem ausführlich erklärt wird, welche ideologischen Wurzeln der Nationalsozialismus hat und wie sich dieses Gedankengut bis heute noch halten und entwickeln konnte.
Der Nationalsozialismus kam nicht von heute auf morgen, sondern in vielen kleinen Schritten nach Österreich. Anhand aktueller Beispiele wird Dr. Bundschuh darauf hinweisen, dass heute in Vorarlberg viele Menschen immer noch rassistischen Vorurteilen ausgesetzt sind. In Zeiten wie diesen sollten wir unsere Augen vor bestimmten politischen Strömungen und gesellschaftspolitischen Entwicklungen nicht (ver)schließen, sondern Stopp sagen, dagegen auftreten, achtsam und wachsam sein!


Plakate, Slideshow oder Fotocollage gestalten
Samstag, 16. März / 13:00 Uhr
Mädchencafé – Maria-Theresien-Str. 35
Mit der kreativen Methode einer Fotocollage werden wir uns im Mädchencafé mit den Begriffen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus auseinandersetzen und dabei ein gemeinsames Kunstwerk entstehen lassen.



Anschließend „Chill & More“ – Filmvorführung „Das Leben ist schön“
Die Tragikomödie spielt am Rande des zweiten Weltkrieges und besteht aus zwei Handlungsabschnitten, die etwa gleich lang sind. Die erste Hälfte erzählt davon, wie der jüdische Italiener Guido sein Leben auf humorvolle Weise meistert. Dass sich Giosuè mit einem Spielzeugpanzer vergnügt, bekommt im zweiten Teil der Geschichte seine Bedeutung. Dieser beginnt mit der Deportation von Guido und Giosuè in ein nationalsozialistisches Konzentrationslager.

Vortrag – Mensch ist Mensch – gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus
Mit: Yasar Al Haj
Samstag, 16. März / 17:00 Uhr
Culture Factor Y – Amann-Fitz-Str. 6
Im Alltag behandeln wir Menschen (oft unbewusst) aufgrund ihrer unterschiedlichen Sprache oder Fähigkeiten, ihres Aussehens bzw. Geschlechts anders und werten sie damit ab. Zu gern wird Meinungsfreiheit mit Hassparolen verwechselt. Im Workshop können sich junge Menschen mit dem Thema Diskriminierung beschäftigen und lernen, was es bedeutet Menschen auszugrenzen oder selbst ausgegrenzt zu werden.

Anschließend Buffet und Musik – Ausklang in gemütlicher Atmosphäre!
Weitere Infos und Anmeldung bitte unter: office@cfy.at oder Tel.: 05577/62822 // Tel. 0650/6282200
Diese Aktionstage werden von der Marktgemeinde Lustenau, Land Vorarlberg (Sozialfonds) sowie der koje Vorarlberg unterstützt!



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Donnerstag, 1. Februar 2018

[ #multikultur ] Islamischer Kalender: Am 11./12.September 2018 startet das Jahr 1440

Karl Heinrich - Eigenes Werk, Gemeinfrei
Heuer, also 2018,  fällt das islamische Neujahr auf den 11. September. 

Das Jahr 1440 n.H. (nach der Hedschra, Hidjra, Hicre). Das islamische Neujahr gilt als sehr wichtig in Geschichte des Islam, denn an diesem Tag wanderte der Prophet Mohammed, der Religionsstifter des Islam, im Jahre 622 n.Chr. mit seinen gesamten Anhängern von Mekka nach Medina aus um da das erste islamische Staatswesen aufzubauen. Im Gedenken an dieses Ereignis wurde dieser Tag, also der 16. Juli 622 als der erste Tag des ersten Jahres und somit als Beginn der islamischen Zeitrechnung n.H. (nach der Hedschra) bezeichnet. Weil bei den Muslimen der neue Tag nicht um Mitternacht, sondern bereits mit dem Sonnenuntergang beginnt, feiern sie den Beginn eines neuen Jahres zwei Tage lang.

Mondkalender.
Der islamische Kalender ist im Vergleich zum christlichen Gregorianischen Kalender 11 Tage kürzer, besitzt somit nur 354 Tage und in Schaltjahren 355 Tage. Dies ist darauf zurückzuführen, dass der islamische Kalender nach Mondjahren gerechnet wird. Daher wandern auch die islamischen Monate durch das Sonnenjahr. Aber auch dieser Kalender besitzt zwölf Monate, jedoch richtet sich hier der Anfang eines Monats nach dem Neumond. Demzufolge entsprechen 33 Jahre islamischer Zeitrechnung etwa 32 Jahren christlicher Zeitrechnung. In diesem Zeitraum wandern die Daten des islamischen Jahres einmal durch ein Sonnenjahr. So hat beispielsweise der Beginn des Fastenmonats Ramadan in jedem Folgejahr in der Regel ein 11 Tage früheres Datum in einem Sonnenkalender, als z.B. im gregorianischen Kalender.

Im Gegensatz zum jüdischen Kalender kompensiert der islamische Kalender die fehlenden Tage des Mondjahres nicht durch ein Schaltjahrsystem. Dadurch rücken die Monate jedes Jahr um elf Tage vor, weswegen die Feste im Jahreskreis in unterschiedlichen Jahreszeiten stattfinden. Neben dem islamischen Kalender wird in muslimischen Gesellschaften für das Alltags- und Wirtschaftsleben auch der gregorianische Kalender genutzt. Im Iran ist außerdem ein Sonnenkalender, der mit der Hidschra beginnt, in Gebrauch.

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Montag, 22. Januar 2018

[ #interkultur ] Diversitätspolitik: Strategien für mehr kulturelle Vielfalt in politischen Mitgliederorganisationen

In dieser Borschüre kann man erfahren, wie politische Mitgliederorganisationen sich erfolgreich und nachhaltig interkulturell öffnen können. 

Mit dieser Broschüre sollen besonders Parteien und Gewerkschaften bei diesen Öffnungsprozessen unterstützt werden. Unterschiedliche Ansätze wie interkulturelle Öffnung und Diversity Management werden vorgestellt. Verschiedene Instrumente und Strategien werden angeboten, mit deren Hilfe verschiedene Bereiche einer Organisation überprüft und nachhaltig verändert werden können.

In dieser Publikation sind die wichtigsten Ergebnisse der MuP-Fachtagung „Diversitätspolitik – Strategien für mehr kulturelle Vielfalt in politischen Mitgliederorganisationen“ vom 9. Mai 2012 zusammengefasst.

Angeboten werden also hilfreiche Strategien und Werkzeuge für die Veränderung von Organisationskultur, eine kulturell sensible Öffentlichkeitsarbeit, die Sensibilisierung von Beschäftigten und Engagierten durch interkulturelle Trainings oder das Aufbrechen von Machtstrukturen durch positive Maßnahmen.

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Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf die Inhaltsübersicht:

Vorwort
Kulturelle Vielfalt als Herausforderung für die Organisationsentwicklung
Ansätze zur Förderung kultureller Vielfalt
Interkulturelle Orientierung und Öffnung
Diversity Management - Konkrete Instrumente und Strategien für eine erfolgreiche Diversitätspolitik
Öffentlichkeitsarbeit im interkulturellen Kontext
Nachhaltige Veränderung von Organisationskultur
Trainings zur interkulturellen Sensibilisierung
Veränderung von Machtstrukturen durch positive Maßnahmen
Aus der Praxis: Interkulturelle Öffnung der IG Metall
Kurz gefasst: Erfolgsfaktoren und Stolpersteine