Freitag, 22. Januar 2016

[ #flucht ] Paradoxon: Fluchtursache Reichtum. EU, Rohstoffhandel und Migration in Westafrika

Die Wirtschaftsabkommen, mit denen die Europäische Union (EU) die rohstoffreichen Länder zwingt, ihre Handelsbedingungen zu liberalisieren und Exportsteuern abzuschaffen, verschärft die Migration. 

In dieser Broschüre werden die vielfältigen Ursachen für Migration in Westafrika beleuchtet. Anhand der drei Länder Mali, Sierra Leone und der Westsahara wird exemplarisch aufgezeigt, dass es paradoxerweise gerade der Reichtum an Rohstoffen ist, der Migrationsbewegungen innerhalb Afrikas und nach Europa hervorruft.

Die drei Länder sind reich an Gold, Baumwolle, Diamanten und fruchtbaren Böden oder Fischbeständen. Die politische Verfasstheit dieser Länder, die Handelsinteressen der Industrienationen und der Konzerne führt jedoch dazu, dass die Bevölkerung kaum von dem Reichtum profitiert.

[ #forumROMANum ] ⇒

Was erwartet die LeserInnen? Das INHALTSVERZEICHNIS zur schnellen Orientierung.

Einführung
FLUCHTURSACHE REICHTUM
Bodenschätze, Armut und die Bewegungen der Migration im westlichen Afrika

Mali
AUSVERKAUF UND ABWANDERUNG
Wie in Mali der schrankenlose Freihandel ein menschenwürdiges Leben erschwert
GOLDHANDEL: PROFIT AN DER BEVÖLKERUNG VORBEI
Der drittgrößte Goldproduzent Afrikas ist eines der ärmsten Länder der Welt
BAUMWOLLANBAU: DEM WELTMARKT AUSGELIEFERT
Unfairer Handel benachteiligt bewusst afrikanische Produzent/innen

Sierra Leone
REICHTUM OHNE WOHLSTAND
In Sierra Leone verhindert der Rohstoffabbau einen gerechten Frieden nach dem Bürgerkrieg

Westsahara
RAUBFISCHEREI DURCH DIE EU
In der Westsahara leiden die Küstenfischer unter Europas Fangflotten
Landraub
BIOSPRIT STATT HUNGERBEKÄMPFUNG
Der moderne Landraub in Afrika erzeugt neue Fluchten

Rohstoffraub
AUF ROHSTOFFRAUB
Mit ihrer Rohstoffinitiative plant die Europäische Unionden ungehinderten Zugriff auf wertvolle Bodenschätze

Serviceteil
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VERWENDETE LITERATUR

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