Sonntag, 13. September 2015

[ #frauen ] Gleichstellungspolitik kontrovers - Eine Argumentationshilfe

Mit der Verbreitung der Argumentationshilfe verbindet die Friedrich-Ebert-Stiftung  die Hoffnung, dass sie allen hilft, die im Tagesgeschäft, im fachlichen und persönlichen Gespräch auf die Mythen vom Ende der Frauenpolitik treffen, diese  im Sinne einer emanzipatorischen Geschlechterpolitik widerlegen können.

Denn: Die Geschlechterverhältnisse sind nach wie vor alles andere als in Ordnung: Arbeit (bezahlte und unbezahlte), Geld und Macht sind mitnichten zwischen Männern und Frauen gleich verteilt, und das nicht nur in Deutschland, sondern weltweit.

Analysen der Lebenslagen zeigen, wie stark die Geschlechtszugehörigkeit das Leben von Menschen immer noch prägt: Das Geschlecht beeinflusst, in welchen Berufen jemand arbeitet, wie viel Sorgearbeit jemand verrichtet, über wieviel finanzielle Ressourcen verfügt werden kann und wie viel Einfluss und Handlungsspielraum vorhanden sind. In den meisten Fällen sind die Frauen die Benachteiligten.

Inzwischen wird aber auch immer mehr Männern deutlich, dass auch sie durch ihre Geschlechterrolle eingeengt sind und an einer freien, besseren und gesunden persönlichen Entwicklung gehindert werden.

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Die schnelle Übersicht. Inhalt
Vorbemerkung  3
Barbara Stiegler
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis 4
1. Einleitung  5
 Melanie Ebenfeld und Manfred Köhnen
2. Argumente zum Thema Gleichstellungspolitik und Feminismus 8
Julia Roßhart
3. Argumente zum Thema Männerbenachteiligung 18
 Thomas Gesterkamp
4. Argumente zum Thema Familie 23
Manfred Köhnen
5. Argumente zum Thema Bildung 30
Melanie Ebenfeld
6. Argumente zum Thema Wirtschaft und Arbeitsmarkt 37
 Deborah Ruggieri und Ute Wanzek
7. Argumente zum Thema „Was ist Geschlecht?“
 Natur, Biologie, Gender Studies und Gleichstellungspolitik 48
 Sebastian Scheele
8. Themenübergreifende Denkmuster des aktuellen Antifeminismus 54
Sebastian Scheele
9. Glossar  59
10. Autorinnenprofile 63

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