Donnerstag, 10. Dezember 2015

[ #corporate goods ] Corporate Compliance für die Zivilgesellschaft

Angesichts der Vielzahl zu beachtender Vorschriften sind auch Vereine und Initiativen heute einem erhöhten Haftungsrisiko ausgesetzt.

Compliance bzw. Regeltreue (auch Regelkonformität) ist in der betriebswirtschaftlichen Fachsprache der Begriff für die Einhaltung von Gesetzen und Richtlinien in Unternehmen, aber auch von freiwilligen Kodizes. Die Gesamtheit der Grundsätze und Maßnahmen eines Unternehmens, zur Einhaltung bestimmter Regeln und damit zur Vermeidung von Regelverstößen in einem Unternehmen wird als Compliance Management System bezeichnet.

Immer wieder wird auch die Sozialwirtschaft von neuen betriebswirtschaftlichen Konzepten und Managementmoden heimgesucht. Oft ist schwer zu erkennen, wo noch Unterstützung für die Erreichung der ideellen Ziele zu erwarten ist oder wo schon die Verkaufsinteressen eloquenter Wirtschaftsprüfer, Unternehmensberater, Seminarveranstalter und Verlage beginnen.

Durchaus sinnvolle Ansätze werden leider häufig durch anglophile Worthülsen eher verdeckt als praktisch nutzbar gemacht. Auch kann die mangelnde Anpassung an spezifische Bedingungen von Nonprofit-Organisationen die Wirkung gut gemeinter Anstrengungen für ein besseres Management verpuffen lassen oder sogar in sein Gegenteil verkehren.

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Theorieteil
1. Einführung: Corporate Compliance in der aktuellen Diskussion  03
2. Was ist Corporate Compliance?   05
3. Warum ist Corporate Compliance unmöglich?   06
4. Warum ist Corporate Compliance notwendig?   09
5. Besondere Anforderungen bei Nonprofit-Organisationen?   11

Praxisteil
1. Durchführung Workshop Corporate Compliance   14
2. Abwägung interne / externe Ansiedlung des Compliance   18
3. Aufgabenbeschreibung Corporate Compliance   20
4. Übersicht Risikofelder und Verantwortlichkeiten   22
5. Einzelne Risikofelder   26
5.1 Arbeits- / Sozialversicherungsrecht   27
5.2 Betriebsrisiken   28
5.3 Mittelverwendung und Verletzung von Leistungspflichten   29
5.4 Steuerrecht   30
5.5 Organisationsrecht   31
5.6 Kommunikation und Informationstechnologie   32
5.7 Verhaltensrichtlinien und Selbstverpflichtungen   33
5.8 weitere Risikofelder   34
6. Schnittstellen zu anderen Steuerungs- und Kontrollsystemen   35
6.1 Risikomanagement   35
6.2 Corporate Governance   37
6.3 Qualitätsmanagement   39
6.4 Corporate Social Responsibility   42
7. Laufende Überwachung der Compliance   44
7.1 Periodische Aktualisierung   44
7.2 Linienverantwortung   46
7.3 Stabsstelle   48
Abkürzungsverzeichnis   50
Kommentiertes Link- und Literaturverzeichnis   51
Kontakte   52

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