Sonntag, 28. Juni 2015

[ #sozialarbeit ] Die Soziale Stadt: Gute Beispiele für sozial-integrative Projekte

Die zum kostenlosen Download zur Verfügung stehende Broschüre behandelt Praxisbeispiele aus bundesdeutschen Städten. 

Ist auch die heimische Landschaft schwerlich damit zu vergleichen, so darf doch etwas über die engen Mauern kleiner Orte hinausgedacht sein: Im Vorarlberger Rheintal leben zwei Drittel der Bevölkerung Vorarlbergs, rund 250.000 Menschen. Nimmt man die Bevölkerung jenseits der Staatsgrenzen im Rheintal dazu, dann wird daraus bald eine halbe Million Menschen. Da lohnt es sich allemal Modelle aus Anderswo zu studieren und es es auch nur in der "Andersverwendung".
Die "guten Beispiele" haben hier das Ziel, das Engagement und die Zusammenarbeit lokaler Akteure und Partner sowie von Quartiersbewohnern für Maßnahmen in den Bereichen Bildung, Beschäftigung, Integration und Gesundheit im Sinne des integrierten, fachübergreifenden Entwicklungsansatzes zu stärken. Im Mittelpunkt sollen neue Ansätze stehen, bei denen tragfähige Partnerschaften mit Institutionen und Akteuren gebildet werden, die weitere Mittel oder personelle Ressourcen einbringen. Hierdurch sollen die fachübergreifende Kooperation und die Bündelung unterschiedlicher Finanzierungsmöglichkeiten gestärkt werden.

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Viele Modellvorhaben demonstrieren, dass eine effektive Bündelung  unterschiedlicher öffentlicher und privater Finanzmittel, das fruchtbare Zusammenspiel von Akteuren sowohl innerhalb als auch außerhalb von Politik und Verwaltung sowie die Verknüpfung von städtebaulichen und sozialen Projekten im Sinne der Grundphilosophie der Sozialen Stadt möglich sind.

Info. Modellvorhaben der Sozialen Stadt - Gute Beispiele für sozial-integrative Projekte
Dipl-Ing. Christa Böhme (Bearb.), Dr. rer. nat. Thomas Franke (Bearb.), Dr.-Ing. Angela Uttke (Bearb.), Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) (Hrsg.), Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) (Projektleitung), Bundestransferstelle Soziale Stadt, Difu (Bearb.)

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Inhalt
Vorwort 4
Einführung 6
Modellvorhaben in der Praxis 11
Berlin – Brunnenstraße WIB – Wir im Brunnenviertel 12
Berlin – Werner Düttmann-SiedlungEsswerkstatt aller Kulturen und Generationen 14
Brandenburg an der Havel – Hohenstücken Job Tiger – „Potenziale entdecken – Kompetenzen stärken“ 16
Bremen – Gröpelingen Stärkung und Weiterentwicklung der Potenziale der lokalen Ökonomie 18
Dortmund – Scharnhorst-OstWohnungswirtschaftliches Quartiermanagement 20
Flensburg – NeustadtStadtteildienst 22
Fürth – Westliche Innenstadt Bildungs- und Kulturzentrum Lindenhain – BiKuL 24
Göttingen – Alt-Grone Produktionsschule mit Job-Coaching 26
Hamburg – Wohngebiet Essener Straße Auf die Plätze – fertig – Kunst! 28
Jena – Lobeda KuBuS – Multifunktionales Zentrum für Kultur, Begegnung und Sport 30
Leipzig – Leipziger Osten Nachbarn für Nachbarn – ein Patenschaftsprojekt 32
Ludwigsburg – Eglosheim Eglosheim – wir machen weiter 34
Stralsund – GrünhufeKLEEMOBIL – Aufsuchende Sozialarbeit/Familienhebammen 36
Wiesbaden – Biebrich-Südost Der „BauHof“ kocht 38
Worms – Wormser Süden Bildungs-, Beschäftigungs- und Nachbarschaftsagentur 40

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