Samstag, 26. Januar 2019

[ #MOOC ] Lame-Duck-Bildungsdiskussion: Reisst die Schulmauern endlich ein!


Endlich Bildung für alle!

Massive Open Online Course (deutsch massiver offener Online-Kurs), kurz MOOC, bezeichnet kostenlose Onlinekurse, die meist auf Universitätsniveau sind und große Teilnehmerzahlen aufweisen. Als Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur hat sich die UNESCO bis 2015 das Ziel gesetzt, "Bildung für alle" (Education for all, EFA) zu erreichen.

Warum ein MOOC?  Ziel ist es, universitäre und allgemeine Inhalte einer breiten Bevölkerungsschicht zugänglich zu machen und Ihnen die Möglichkeit zu geben, sich weiterzubilden. Man kann aber auch einfach aus Interesse & Spaß mitmachen.  MOOCs kombinieren traditionelle Formen der Wissensvermittlung wie Videos, Lesematerial und Problemstellungen mit Foren, in denen Lehrende und Lernende miteinander kommunizieren und Gemeinschaften bilden können. Zu unterscheiden sind dabei xMOOCs von cMOOCs. Während erstgenannte im Wesentlichen auf Video aufgezeichnete Vorlesungen mit einer Prüfung darstellen,[1] beruhen cMOOCs auf der Idee des Konnektivismus und haben eher die Form eines Seminars oder Workshops.

Offene Bildung - Open University. Die MOOC-Plattformen stellen ausschließlich offene Bildungsressourcen zur Verfügung. Dies bedeutet, sämtliche Inhalte können unbedenklich in der Lehre eingesetzt werden.Einführende Videos, Arbeitsmaterial und kurze Überprüfungsmöglichkeiten bieten Anregungen, Übungs- und Vertiefungsmöglichkeiten. Im Diskussionsforum ist der Austausch mit anderen Lernerinnen und Lernern möglich, denn selber lernen muss nicht heißen, alleine lernen zu müssen.

MOOChub. Der MOOChub ist der Zusammenschluss verschiedener MOOC-Portale von Hochschulen. Um den Zugang zur Bildung zu erleichtern bieten alle Mitglieder im MOOChub ebenso sämtliche MOOCs der anderen Mitglieder auf ihren Plattformen an.

Lame-Duck-Bildungsdiskussion. Es wäre gut, wenn sich die "Lame-Duck-Bildungsdiskussion" sich einmal aus ihren engen Mauern emanzipieren würde. Die Bildung der Zukunft ist doch eine "Bildung ohne Mauern", ja wahrscheinlich häufiger außerhalb der traditionellen Schulgebäude, denn in diesen.

Unverständlich bleibt, dass so viele Ressourcen, angefangen von den Arbeitsblättern an Grundschulen bis zu den Skripten der Universitäten und Forschungseinrichtungen als Geheimpapiere gehandelt werden, wo sie doch eigentlich alle bereits mit öffentlichen Mitteln bezahlt sind. Aber was interessiert das die zahllosen "Bildungssprecher", von denen es mehr zu geben scheint als Schüler und Studenten?

Das bleibt wohl eine endlose Geschichte.

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