Montag, 14. September 2015

[ #armut ] Wege in die Wohnungslosigkeit

Berlin, Schlafsaal im Obdachlosen-Asyl - Quele: Deutsches Bundesarchiv Koblenz via Wikimedia Commons
Wege in die Wohnungslosigkeit: eine qualitative Untersuchung

[Dissertation/PDF] Die Dissertation untersucht die Herkunft und Entwicklung von Wohnungslosigkeit. Hierzu wurden biographische Interviews mit über 30 wohnungslosen Männern aus München durchgeführt und ausgewertet.

Methodisch orientiert sich die Untersuchung an den Stilvorgaben der Grounded Theory nach Anselm Strauss. Nach einer theoretischen Annäherung an die Problematik der Wohnungslosenkarrieren, wird anhand von fünf ausgewählten Lebensverläufen das Leben von später wohnungslosen Männern beschrieben und in ihrer für die Analyse relevanten Unterschiedlichkeit beleuchtet, um dann den eigentlichen Einstieg in die Wohnungslosigkeit zu analysieren. Als Synthese der beiden vorangegangenen Auswertungskapitel werden im abschließenden Kapitel die Ergebnisse und Zusammenhänge im gesellschaftlichen Kontext analysiert.

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1  Einleitung      1
2  Zentrale Aspekte des Untersuchungsgegenstandes 7
 2.1 Begriffsdefinition und Begriffsdiskussion 7
 2.2 Das Problem in Zahlen und das Versorgungskonzept für
  Wohnungslose in München   10
  2.2.1 Schätzung/Fortschreibung der Gesamtzahl in der BRD   10
 2.2.2 Die aktuelle Situation in München 16
  2.2.3 Institutionen der Wohlfahrtspflege 29
2.3 Der Forschungsstand zur Entstehung von Wohnungslosigkeit   31
 2.3.1 Grundlagenstudie/Günter Albrecht et al. (1990)    33
 2.3.2 Vagabunden in der Großstadt/Girtler, R. (1980)    36
 2.3.3 Lebensbedingungen und Alltag der Stadtstreicher in
   der Bundesrepublik/Weber, R. (1984)     37
  2.3.4  …ohne festen Wohnsitz… Ursachen und Geschichte der Nicht-
   sesshaftigkeit und die Möglichkeit der Hilfe/John, W. (1988)  38
  2.3.5 Ohne Arbeit keine Wohnung, ohne Wohnung keine Arbeit/
  Ruhstrat, E.-U. et.al (1991a)  39
  2.3.6 Wohnungslosigkeit und Subjektentwicklung. Lebenslagen und
  Perspektiven Wohnungsloser in Berlin/Schneider, S. (1997)  41
3 Ursachen der Wohnungslosigkeit – verschiedene Erklärungsversuche   43
3.1 Exkurs: Individualisierende Ansätze  43
  3.1.1 Psychiatrisch-neurologischer Erklärungsansatz    44
 3.1.2 Die Wandertriebtheorie  44
 3.1.3 Das Psychopathie-Konzept bei (Aderhold 1970) und Garcia (1982) 45
 3.1.4 Der Neurologische Ansatz von Veith und Schwindt (1983)   46
 3.1.5 Die Wickertstudie (1976)  47
 3.1.6 Psychische Erkrankung bei obdachlosen Männern und Frauen
  in München/Prof. Dr. M. Fichter et al. (2000)    48
  3.1.7 Der Problemfamilienansatz  49
 3.1.8 Zusammenfassung   50
3.2 Strukturelle Erklärungsansätze  52
  3.2.1 Das sozialökonomische Modell 52
 3.2.2 Der Armutsansatz   54   3.2.3 Der Unterversorgungsansatz  55
 3.2.4 Der Etikettierungs-/Stigmatisierungsansatz     57
 3.2.5 Zusammenfassung   59
4 Verwendete Theoretische Ansätze   61
 4.1 Das Konzept der Lebenslage   61
 4.2 Der Karrierebegriff    64
 4.3 Die Coping-Analyse des sozialen Handelns 71
 4.4 Diskussion des kontingenten Karrieremodells und des sozialen Copings  78
4.5 Die Bedeutung Sozialer Netzwerke  79
 4.6 Anspruch und Ziele meiner Untersuchung 81
5 Der Forschungsansatz: Grounded Theory  84
 5.1 Offenheit     85
 5.2 Kontinuität von alltagsweltlichem und wissenschaftlichen Denken   86
5.3 Theoretical Sampling    87
 5.4 Die Untersuchungsgruppe   88
5.5 Datenerhebung    92
 5.6 Datenauswertung    96
6 Das Leben vor der Wohnungslosigkeit  101
 6.1 Beispiel A: (Erich B.)    103
 6.2 Beispiel B: (Egon S.)    107
 6.3 Beispiel C: (Lothar G.)   111
 6.4 Beispiel D: (Horst S.)    115
 6.5 Beispiel E: (Heinz T.)    121
7 Der Einstieg in die Wohnungslosigkeit  125
 7.1 Strukturbedingtes Hineinschlittern/Scheitern an, mit und durch Strukturen 126
  7.1.1 Nach Wohnungsverlust  127
 7.1.2 Nach Arbeitsplatzverlust  130
 7.1.3 Nach Strafvollzug   132
 7.1.4 Kontextbedingungen von strukturbedingtem Hineinschlittern  135
 7.1.5 Intervenierende Bedingungen von strukturbedingtem Hineinschlittern 137
 7.1.6 Konsequenz von strukturbedingtem Hineinschlittern   138
 7.1.7 Scheitern an, mit und durch Institutionen     140
7.2 Flucht      141
  7.2.1 Flucht nach Scheidung oder Trennung     142   7.2.2 Flucht nach Konflikt mit Eltern/Familie     144
 7.2.3 Flucht vor offenem Strafverfahren 145
 7.2.4 Flucht vor bevorstehender Räumungsklage     146
 7.2.5 Flucht aus Kinder- bzw. Jugendheim     146
 7.2.6 Kontextbedingungen für Flucht 147
 7.2.7 Intervenierende Bedingungen für Flucht     149
 7.2.8 Konsequenz von Flucht  150
 7.2.9 Verlust bzw. das Nichtvorhandensein von Netzwerken/Auflösung
  von traditionellen sozialen Netzwerken 152
8 Die Untersuchungsergebnisse im gesellschaftlichen Kontext    156
 8.1 Familie     158
 8.2 Stadt      162
 8.3 Arbeit      166
9 Schlussbemerkung     169
Literatur  172
Anhang  188
Verzeichnis der Tabellen und Abbildungen  197

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