Donnerstag, 19. Februar 2015

[ #digitale-gesellschaft ] eGovernment: Vergleich Deutschland, Schweiz, Schweden und Österreich

Der eGovernment MONITOR liefert seit 2011 jährlich ein umfassendes Bild über die aktuelle eGovernment-Situation. 

Im Jahr 2014 wurden Österreich,  die Schweiz und Schweden als Vergleichsländer herangezogen. Untersucht werden neben Nutzung, Zufriedenheit, Treibern und Barrieren auch die Evaluierung verschiedener eGovernment Möglichkeiten sowie Einstellungen der Bürger. Die Studie steht als kostenloser Download zur Verfügung.

Überlick über die Ergebnisse: 
  • Wichtigste Anforderungen an eGovernment: Datenschutz, zeitliche Unabhängigkeit und Bequemlichkeit
  • Größte Barriere für die Nutzung von eGovernment: mangelnde Bekanntheit der Online-Angebote in der Bevölkerung.
  • Angst vor Datendiebstahl nimmt in Deutschland und Österreich weiter zu.
  • Digitale Ausweisdokumente in Deutschland und Österreich noch nicht im Alltag und Bewusstsein der Bevölkerung angekommen.
  • Mit 72 Prozent eGovernment-Nutzern im letzten Jahr belegt Österreich im Ländervergleich den ersten Platz. 
  • Bekanntheit von Open Government-Angeboten geht in Deutschland und Österreich zurück, Schweden holt stark auf, Schweiz weiterhin mit Abstand auf Platz eins.In Deutschland kennen 40 Prozent der Onliner mindestens eines der genannten Angebote (2013: 41 Prozent), in Österreich 55 Prozent (2013: 58 Prozent), in der Schweiz 74 Prozent (2013: 74 Prozent) und in Schweden 59 Prozent (2013: 55 Prozent).
eGovernment. Unter eGovernment versteht man Informationen und Dienste von Behörden und öffentlichen Einrichtungen (Kommune,
Stadt, Landkreis, etc.), die über das Internet genutzt werden können, wie z.B. elektronische Steuererklärung, Online-Informationen zu Öffnungszeiten oder Zuständigkeiten von Ämtern, etc.

Open Government. Open Government steht für die Bereitstellung offener Informationen der Regierung und Verwaltung gegenüber den Bürgern und der Wirtschaft. Gleichzeitig werden neue Möglichkeiten zur Beteiligung an Planungs- und Entscheidungsprozessen geschaffen. Ziele sind auf der einen Seite mehr Information und Transparenz der Regierung/Verwaltung und auf der anderen Seite verstärkte politische Teilhabe sowie eine intensivere Einbeziehung der Bürger in politische Entscheidungen.

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Ein Blick auf den Inhalt:
Vorworte 3
Studiensteckbrief 5
Management Summary 6
Zentrale Ergebnisse im Überblick 8
Nutzung von und Zufriedenheit mit E‑Government-Angeboten 10
Wichtigkeit verschiedener Aspekte beim E‑Government 14
Nutzungsbarrieren/Datenschutzbedenken 16
Sonderseiten IT-Planungsrat: Zukunftsbild Digitales Bürgerkonto 20
Kenntnis und Nutzung von Bürgerinformationsdiensten 22
Digitale Verwaltung: Status quo und Entwicklungen 24
Mobile Government 28
Open Government 32
Impressum 35

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